70er-Comeback: Dieser Hosen-Trend erobert im Herbst 2026 die Straßen

Lange galt Wildleder als modisches Wagnis – jetzt kommt das raue Leder zurück, und zwar in Hosenform. Was einst Jane Birkins Boho-Look prägte, tragen heute Bella Hadid und Sofia Richie Grainge auf der Straße.

Wir zeigen, warum die Wildlederhose der Herbst-Trend 2026 ist – und mit welchem Styling-Trick Sie den „Kostüm-Effekt“ garantiert vermeiden.

Jane Birkin 1974 auf dem Filmfestival in Cannes: Ihr Mix aus ausgestellten Hosen und schlichten Basics gilt bis heute als Blaupause für den Boho-Look.

Jane Birkin 1974 auf dem Filmfestival in Cannes: Ihr Mix aus ausgestellten Hosen und schlichten Basics gilt bis heute als Blaupause für den Boho-Look.

© IMAGO/ANGELI-RINDOFF / BESTIMAGE

Wildlederhosen: Von Jane Birkin zu Bella Hadid

Die Mode blickt gerne zurück und lässt sich von vergangenen Zeiten und Modeikonen inspirieren. Diesen Herbst hoch im Kurs: Hosen im Flared-Schnitt à la Jane Birkin.

Die Schauspielerin stand für den eleganten Boho-Look wie keine andere. Indem sie verspielte Teile wie ausgestellte Hosen oder Häkel-Tops zu schlichten Basics kombinierte, wurde ihr Stil zeitlos – der Grund, warum sie bis heute als Modeikone gilt.

In Birkins Kleiderschrank spielte unter anderem Wildleder eine bedeutende Rolle – ein Material, das schon vergangenen Herbst von den Stilikonen unserer Zeit wie Sofia Richie Grainge aufgegriffen wurde und das wir auch diesen Herbst wieder sehen werden, insbesondere in Hosenform.

Dass der Look heute nicht nur saloon-, sondern auch salonfähig ist, liegt aber auch an Supermodel Bella Hadid. Seit sie mit dem echten Cowboy und Rodeoreiter Adan Banuelos liiert ist, zeigt sie sich regelmäßig in lässiger Wildlederkluft und hat den modernen Western-Style damit auch für die Großstadt tauglich gemacht.

Wer den 70er-Jahre-Look moderner aufziehen möchte, kann sich bei Bottega Veneta inspirieren lassen: In der Kollektion für Frühling und Sommer 2026 zeigte Designerin Louise Trotter einen hellblauen Suede-Zweiteiler in Denim-Blau und lockerem, geradem Schnitt.

Bottega Veneta, Frühling/Sommer 2026: Designerin Louise Trotter setzt auf einen hellblauen Suede-Zweiteiler in Denim-Blau mit geradem Schnitt – gezeigt auf der Mailänder Modewoche.

Bottega Veneta, Frühling/Sommer 2026: Designerin Louise Trotter setzt auf einen hellblauen Suede-Zweiteiler in Denim-Blau mit geradem Schnitt – gezeigt auf der Mailänder Modewoche.

© IMAGO/Agence / Bestimage

Wie stylt man Wildlederhosen, ohne verkleidet zu wirken?

Das größte Risiko bei einem 70er-Jahre-Revival ist der  „Kostüm-Effekt“. Wer zur Wildlederhose auch noch Fransenweste und Schlapphut kombiniert, sieht schnell aus, als wäre er auf dem Weg zu einer Mottoparty.

Um dieser Falle zu entgehen, empfiehlt es sich, das raue Leder betont elegant und schlicht zu stylen. Ob ein Komplett-Look in Erdtönen oder mit einem schlichten Basic-Shirt in Schwarz oder Weiß – auf diese Weise wird dem Look die benötigte Aufgeräumtheit eingehaucht.

Fest steht: Die Wildlederhose ist gekommen, um zu bleiben. Sie ist das perfekte Kleidungsstück für die Übergangszeit – robust genug für kühle Herbsttage, aber elegant genug für das Büro oder das Wochenende. Gleichzeitig ist sie ein Statement-Look für alle, die es mögen, auf stilvolle Art etwas aus der Reihe zu tanzen.

Und falls doch jemand Ihre Hosenwahl infrage stellen will, klären Sie die Person einfach darüber auf, dass Sie eine modische Hommage an Jane Birkin tragen. Dann haben Sie ganz sicher sofort Ihre Ruhe.

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