Stand: 04.09.2026, 14:21 Uhr
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Über 40 Einsatzkräfte kontrollierten an der A3 bei Weiskirchen 36 Fahrzeuge. Sie fanden zahlreiche Verstöße, mehrere Lkw durften nicht weiterfahren.
Rodgau – Bei einer behördenübergreifenden Kontrolle auf der Rastanlage Weiskirchen Nord an der A3 (Kreis Offenbach) haben Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Südosthessen am Donnerstag, 3. September, insgesamt 36 Fahrzeuge und 42 Personen unter die Lupe genommen.
Neben den Kräften des Polizeipräsidiums Südosthessen waren laut Polizeimeldung auch Bedienstete des Freistaats Bayern, des Hauptzollamtes Darmstadt, des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) sowie weiterer Behörden beteiligt – insgesamt mehr als 40 Einsatzkräfte. Die Aktion war zugleich als Praxiseinheit im Rahmen einer polizeilichen Fortbildung angelegt: Seminarteilnehmer konnten ihr theoretisches Wissen direkt unter realen Bedingungen anwenden und gemeinsam mit erfahrenen Kontrollkräften Fälle aus dem Straßenverkehrs-, Sozialvorschriften-, Gefahrgut-, Zoll- und Güterverkehrsrecht bearbeiten, so die Polizei.
Fahrzeuge bei Großkontrolle auf A3 gestoppt
Kontrolliert wurden den Angaben zufolge 29 schwere Lkw über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, fünf leichtere Transporter sowie zwei Pkw. Im Fokus standen dabei die Verkehrssicherheit, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der technische Zustand der Fahrzeuge.
Bei der technischen Überprüfung stießen die Beamten laut Angaben auf fünf Fahrzeugmängel – darunter beschädigte Reifen und gerissene Bremsscheiben. In mehreren Fällen war der Befund so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt wurde.
Zahlreiche Verstöße festgestellt
Weiterhin wurden sechs Geschwindigkeitsüberschreitungen, drei Verstöße gegen die Ladungssicherung sowie ein Gurtverstoß festgestellt, heißt es weiter.
Besonders viele Beanstandungen gab es laut Polizei im Bereich der Sozialvorschriften: Elf Verstöße wurden hier gezählt. Hinzu kamen fünf Verstöße gegen das Gefahrgutrecht, 16 zollrechtliche Steuerverstöße sowie zwei Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG).
Die Kontrollaktion zeige einmal mehr, wie wichtig eine konsequente und fachübergreifende Überwachung des gewerblichen Verkehrs sei, betonte das Polizeipräsidium Südosthessen. Neben der Ahndung von Verstößen stehe dabei hauptsächlich die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Abwehr konkreter Gefahren im Vordergrund.