Abriss Ex-Schule/Feuerwehrhaus ist Geschichte: Dort entsteht Bolzplatz
Thaleischweiler-Wallhalben/Maßweiler · Der Abriss in Maßweiler ist jetzt erledigt, nur Bauschutt muss noch abtransportiert werden. Bei den Kosten gibt es eine überraschende Nachricht.
12.10.2026 , 21:15 Uhr
Das durch den Abriss des alten Maßweilerer Feuerwehrhauses freigewordene Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Feuerwehrunterkunft will die Gemeinde als Bolzplatz anlegen.
Foto: Lothar Feldner
Die vom Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben mit dem Abriss des alten Feuerwehrhauses in Maßweiler beauftragte Firma Korz Baggerbetrieb aus Enkenbach-Alsenborn hat dieser Tage einen Großteil der erforderlichen Aufgaben ausgeführt.
Das Gebäude wurde abgetragen, die Trümmer am Rande der Abrissstelle gelagert. Von dort aus müssen sie noch entsorgt werden. Belastetes Material ist in Säcken in einem Container ebenfalls zur Abfahrt untergebracht. Die Auftragssumme beträgt 63.900 Euro, das sind 12.600 Euro weniger als im Voraus durch das Ingenieurbüro RSK Alenco aus Kandel geschätzt worden war.
Mit dem Abriss ist ein geschichtsträchtiges Bauwerk der Ortsgemeinde Maßweiler verschwunden. Errichtet wurde es als Sportheim. Nachdem diesem ein Neubau in der unmittelbaren Nachbarschaft folgte, kam es zu einer neuen Nutzung durch die Grundschule. Erst nach deren Auszug diente es dann als Feuerwehrunterkunft.
Diese entsprach mit der Zeit allerdings nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Die Einzelgarage für das Fahrzeug diente gleichzeitig als Umkleide, das heißt die Bekleidung der Aktiven war den Abgasen ausgesetzt. Zudem fehlte die Aufteilung für männliche und weibliche Aktive. Und das demnächst eintreffende neue Fahrzeug mit einem 1.000 Liter-Tank hätte in die vorhandene Halle auch nicht hineingepasst.
So wurde der Neubau genau gegenüber erforderlich, der alle modernen Standards berücksichtigt. Es bietet Platz für zwei Garagen, Umkleiden mit Sanitärräumen, eine Küche und einen stattlichen Besprechungsraum.
Genutzt werden soll der Neubau ab diesem Monat, so Wehrführer Stefan Zwick. Ausrücken werden die Aktiven fürs erste mit dem Altfahrzeug. Wenn dann das neue Fahrzeug eintrifft, geht es zunächst um das Vertrautmachen, das heißt es wird mit beiden Fahrzeugen agiert.
Das durch den Abriss freigewordene Gelände, das sich an die Rückseite der Grundschule anschließt, möchte die Ortsgemeinde künftig anders nutzen: Angelegt werden soll dort ein Bolzplatz für die junge Generation.