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Brandursache laut Polizei noch unklar AfD-Auto in Darmstadt brennt vollständig aus
Ein Kleinwagen des AfD-Kreisverbands Darmstadt ist in der Nacht vollständig ausgebrannt. Die Brandursache ist laut Polizei noch nicht geklärt. Die Partei spricht von einem Anschlag und hat eine Belohnung ausgesetzt.
Das Auto brannte in der Nacht zum Samstag aus. Bild © AfD Hessen
Lichterloh brennt das Fahrzeug auf dem Foto, das die hessische AfD am Samstag veröffentlichte: Nach Angaben der Partei hat es einen Brandanschlag auf den Wagen gegeben, der vom Darmstädter Kreisverband genutzt wird und entsprechend auch als AfD-Auto erkennbar war.
"Die Bilder des Brandanschlags sind erschreckend", teilte Co-Landessprecher Robert Lambrou mit. "Die Täter haben sogar in Kauf genommen, dass ein benachbartes Auto ebenfalls ausbrennt. Damit zeigen sie nicht nur, wie skrupellos sie gegen Andersdenkende vorgehen, sondern auch, dass ihnen Kollateralschäden egal sind."
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00:27 Min.|hessenschau.de (Marco Schleicher)
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Gutachter soll Brandursache klären
Die Polizei bestätigte den Brand und außerdem, dass ein zweites Fahrzeug durch Hitze und Flammen ebenfalls beschädigt wurde. Zur Höhe des Sachschadens konnte eine Sprecherin auf Nachfrage der hessenschau keine Angaben machen.
Ebenso, sagte die Sprecherin, müsse ein Gutachter die Brandursache klären. Für die Polizei ist demnach noch unklar, ob es sich um eine vorsätzliche Tat oder einen technischen Defekt handelt. Von einem politisch motivierten Anschlag war bislang nicht die Rede.
Das AfD-Blau ist nach dem Brand noch zu erkennen. Bild © AfD Hessen
Die hessische AfD hat derweil 10.000 Euro Belohnung ausgelobt für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, wie es heißt: "Wer derart Angst und Terror verbreitet, darf nicht ungestraft bleiben."
Auto von Marburger AfD-Politiker demoliert
Vor einem Monat war in Marburg das Auto eines AfD-Politikers von Unbekannten demoliert worden. Unter anderem wurden Scheiben eingeschlagen, Reifen demoliert und Buttersäure im Inneren des Wagens verteilt.
Politische Gewalt dürfe nie ein Mittel der Auseinandersetzung sein, sagte Lambrou damals. Auch in diesem Fall hatte die AfD eine Belohnung ausgelobt. Ob mittlerweile Verdächtige ermittelt wurden, war am Samstagabend unklar.