Air Force One aus Katar: Trump kündigt „maximale Aufrüstung“ seines Präsidentenjets an

Stand: 20.07.2026, 19:30 Uhr

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Trump kündigt neue Umbauten an seiner Air Force One an – doch Sicherheitsfragen bleiben.

Washington – US-Präsident Donald Trump will seine neue Air Force One bereits in wenigen Wochen erneut in die Werkstatt schicken. Das aus Katar stammende Flugzeug soll nach seinen Worten umfassend nachgerüstet werden. Die Ankündigung kommt, nachdem zuletzt wiederholt Fragen zu den Sicherheits- und Verteidigungssystemen der Maschine aufgekommen waren.

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Auf der Rückreise vom Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in New Jersey sagte Trump, das Flugzeug verfüge bereits über „eine Menge Fähigkeiten“. In etwa einem Monat werde es jedoch „maximal aufgerüstet“, erklärte er vor Journalisten, wie der US-Sender NBC News berichtet.

Trumps neue Air Force One muss in die Werkstatt

Trump kündigt neue Umbauten an seiner Air Force One an – doch Sicherheitsfragen bleiben. © © IMAGO / ZUMA Press Wire / Archivbild

Welche Arbeiten konkret geplant sind, sagte der Präsident nicht. Die Maschine nutzt Trump erst seit diesem Monat. Die Diskussion um das Flugzeug hatte bereits Anfang des Monats begonnen. Damals war Trump zum NATO-Gipfel in der Türkei zunächst mit der neuen Maschine geflogen, für den Rückflug jedoch wieder auf die bisherige Air Force One umgestiegen.

Sicherheitsdebatte um Präsidentenflugzeug

Auf Fragen nach möglichen Sicherheitsbedenken wies Trump damals einen Zusammenhang zurück. Zugleich sagte er, das Leben eines US-Präsidenten sei „sehr gefährlich“. Er ergänzte, er stehe „an erster Stelle auf der Tötungsliste des Iran“, wie NBC News weiter berichtet.

Die New York Times hatte gemeldet, der Secret Service habe Trump zum Wechsel auf das ältere Präsidentenflugzeug geraten. Der Rückflug erfolgte aus einer Region nahe des Nahen Ostens, nachdem die USA ihre militärischen Auseinandersetzungen mit dem Iran wieder aufgenommen hatten.

Kurz danach meldete die Zeitung unter Berufung auf mehrere mit dem Umbau vertraute Personen, die Boeing 747-8 verfüge bislang nicht über dieselben Verteidigungssysteme wie die bisherige Air Force One. Dazu gehörten dem Bericht zufolge auch moderne Raketenabwehrsysteme. Fachleute sähen deshalb insbesondere bei Auslandsreisen ein zusätzliches Sicherheitsrisiko, schrieb die New York Times.

Geschenk aus Katar bleibt umstritten

Das Flugzeug war der US-Regierung 2025 von der katarischen Herrscherfamilie an die Trump-Familie als Geschenk übergeben worden und soll übergangsweise als neue Air Force One dienen. Nach offiziellen Angaben wurde die Maschine vor ihrer Indienststellung bereits umgebaut und getestet. Weitere Nachrüstungen seien jedoch von Beginn an vorgesehen gewesen.

Die Berichterstattung über mögliche Sicherheitslücken sorgte zuletzt auch juristisch für Folgen. Vier Journalistinnen und Journalisten der New York Times erhielten Vorladungen des US-Justizministeriums, nachdem sie über Sicherheitsbedenken rund um das neue Präsidentenflugzeug berichtet hatten. Quellen: NBC News, New York Times, nif/red.