Stand: 18.08.2026, 14:07 Uhr
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Ein Video eines riskanten Rettungsmanövers an der Front im Ukraine-Krieg hat für großes Aufsehen gesorgt. Aufnahmen einer Drohne zeigen, wie ein ziviler Pickup-Truck zwei schwer verwundeten Soldaten zu Hilfe kommt. Die beiden Männer werden auf der Ladefläche des Fahrzeugs in Sicherheit gebracht.
Ein außergewöhnliches Rettungsmanöver an der Front im Ukraine-Krieg hat in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt. Drohnenaufnahmen zeigen einen zivilen Pickup, der über einen unbefestigten Weg zu zwei verwundeten ukrainischen Soldaten fährt. Der Fahrer lädt die Männer auf die Ladefläche und bringt sie anschließend aus dem gefährdeten Gebiet.
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Kommandeur Polskyj rettet Soldaten von der Front
Bei dem Fahrer soll es sich ukrainischen Militärangaben zufolge um Wladyslaw Polskyj handeln, einen Kommandeur des 475. ukrainischen Sturmregiments CODE 9.2. Berichten zufolge machte er sich ohne spezielle Schutzausrüstung auf den Weg zu den Verwundeten.

Die beiden Soldaten hatten zuvor eine Kampfmission beendet und befanden sich auf dem Rückweg, als sie von einer russischen Drohne angegriffen wurden. Nach ukrainischen Angaben erlitten beide offene Beinbrüche und waren nicht mehr in der Lage, sich selbstständig fortzubewegen.
Zunächst sollte deshalb ein unbemanntes Bodenfahrzeug die Evakuierung übernehmen. Doch auch dieses Gerät wurde offenbar von einer russischen Drohne getroffen. Die Evakuierung drohte somit zu scheitern. Die Soldaten wären einem weiteren Angriff schutzlos ausgeliefert gewesen.
In dieser Situation entschied sich Polskyj nach Angaben des ukrainischen Militärs, selbst zu den Soldaten zu fahren. Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen, wie der Pickup den Ort erreicht und wendet. Anschließend steigt der Fahrer aus, legt die Verwundeten auf die Ladefläche und fährt mit ihnen davon.
Ukraine: Soldaten drohte der schnelle Tod
Einschätzungen ukrainischer Militärs zufolge hätten die Männer ohne die schnelle Evakuierung vermutlich nur noch wenige Minuten gehabt. Ein weiterer russischer Drohnenangriff wäre demnach sehr wahrscheinlich tödlich geendet.
Die Aufnahmen verbreiteten sich anschließend schnell in sozialen Netzwerken. Dort wurde Polskyj für seinen Einsatz vielfach gelobt. Auch die ukrainischen Streitkräfte feierten den Kommandeur als außergewöhnlichen Anführer.