Stand: 05.08.2026, 13:10 Uhr
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Das Büro für Rückkehrhilfen der Stadt München begleitet Migranten beim Neustart in ihrer Heimat. Nun feierte es ein rundes Jubiläum.
München – Das Büro für Rückkehrhilfen der Stadt München hat ein rundes Jubiläum begangen. Wie die Stadt München mitteilt, wurde die Einrichtung im Jahr 1996 gegründet und war ursprünglich als vorübergehendes Projekt gedacht. Seit seiner Gründung hat das Büro über 17.000 Rückkehrer aus München und den umliegenden Landkreisen beim Neuanfang in ihrer alten Heimat begleitet.
Zweitägige Fachtagung im Alten Rathaus: Experten diskutieren künftige Strategien zur Rückkehr- und Reintegrationspolitik
Anlässlich des Jubiläums lud die Stadt zu einer zweitägigen Fachtagung ins Alte Rathaus ein. Mehr als 200 Fachleute aus dem In- und Ausland nahmen teil und diskutierten über bewährte Praktiken sowie künftige Strategien in der Rückkehr- und Reintegrationspolitik. Die Tagung trug den Titel „Gemeinsam lernen, gemeinsam gestalten – Rückkehr und Reintegration im Wandel der Zeit“.
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Syrien im Fokus: Rückkehrhilfen und Entwicklungszusammenarbeit sollen sich ergänzen
Im Jahr 2025 kehrten mit Unterstützung des Büros über 320 Migranten vor allem in die Türkei, nach Syrien und Peru sowie in 27 weitere Herkunftsländer zurück. Vor dem Hintergrund des Wiederaufbaus Syriens nach dem Ende des Bürgerkriegs wurde auf der Tagung deutlich, wie wichtig eine sinnvolle Ergänzung von Rückkehrhilfen und Entwicklungszusammenarbeit ist. Gerade in Syrien sei die zusätzliche Unterstützung mit Geld- und Sachleistungen – unter anderem zur Existenzgründung, Renovierung und Wohnungsausstattung – über das Europäische Reintegrationsprogramm entscheidend dafür, dass Menschen in ihrer Heimat wieder Fuß fassen und zum Wiederaufbau beitragen können.
EU-Projekte und Bundesprogramme als Grundlage der Förderung
Über das Bundesprogramm REAG/GARP können Reisekosten und Starthilfen für Rückkehrer bereitgestellt werden, das Bayerische Rückkehrprogramm bietet Reintegrationsunterstützung. Die Fachtagung wurde in Kooperation der EU-Projekte „Coming Home“ des Büros für Rückkehrhilfen und „IntegPlan – Integrierte Rückkehrplanung“ der Micado Migration gGmbH organisiert. Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der EU kofinanzierte die Veranstaltung. (Quelle: Landeshauptstadt München)