Lausanne gewinnt 4:1 gegen Rapperswil

Rappi gibt Spiel aus der Hand

«Capaul-Effekt» geht nach hinten los

Drei Gegentore innert fünf Minuten zerstören Rappis Chance auf einen Sieg. Dabei haben die Lakers die Lausanner im Startdrittel noch bestens im Griff. Doch dann ging der «Capaul-Effekt» nach hinten los.

Publiziert: 10.10.2026 um 22:49 Uhr

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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Gradliniger aufs Tor. Das forderte SCRJ-Verteidiger Pilut vor dem Duell gegen Lausanne. Um offensiv Torgefahr kreieren zu können, dafür braucht es eine sattelfeste Angriffsauslösung. Dies zählt jedoch generell zu Rappis Schwächen. Dass sie es könnten, beweisen die Lakers im Startdrittel. Sie reihen Chancen aneinander, nach Jensens Führungstreffer weiterhin. Dass sie dabei eine gewisse Effizienz vermissen lassen, selbst in doppelter Überzahl, wird sich noch rächen.

1:59

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Denn die Westschweizer beissen sich ins Spiel. Nachdem Heldners Schuss von der blauen Linie in die Maschen segelt, gerät Rappi ins Wanken. Vielleicht um seine Teamkollegen aufzurütteln, lanciert Verteidiger Capaul eine Prügelei mit Lausannes Fust, dem Sohn des Sportchefs. Beide Spieler kassieren einen Restausschluss. Jener von Capaul ist für Rappis Abwehr-Besetzung jedoch fataler als der Ausfall von Lausannes 13. Stürmer. Und so geht der Schuss nach hinten los.

Die Lakers kassieren innert fünf Minuten drei Gegentore, die Partie ist einfach gedreht. Sie machen sich mit vielen (unnötigen) Strafen das Leben schwer, verlieren ihren Rhythmus. Bei Simics 3:1 sitzt Quinn draussen, der Capauls Platz übernommen hat. Er greift in Extremis ein, spediert dabei aber die Scheibe ins Out. Dass Caggiula noch auf 4:1 erhöhen kann, ist der Passivität der Lakers geschuldet. Herzog verliert im Vorwärtsgang die Scheibe, Moy eilt zu lasch zur Hilfe, und Pilut wird vom Torschützen einfach überlaufen.

Die Lausanner bleiben weiterhin am Drücker, die Lakers schwächeln in zu vielen Bereichen, als dass sie einer Wende nahe kommen könnten. Sie können nichts nachlegen, den abgeklärten Westschweizern reichen zehn torreiche Minuten im Mitteldrittel, um dieses Spiel zu entscheiden.

Fans: 4278

Tore: 5. Jensen (Rask) 1:0. 29. Heldner (Riat, Suomela) 1:1. 31. Zehnder (Fuchs, Simic) 1:2. 34. Simic (Fuchs, Loeffel/PP) 1:3. 40. Caggiula (Riat) 1:4.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

10

18

27

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

11

4

21

3

SCL Tigers

SCL Tigers

11

7

19

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

11

9

18

5

HC Ajoie

HC Ajoie

11

-3

16

6

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

10

-6

15

7

HC Lugano

HC Lugano

10

3

15

8

Lausanne HC

Lausanne HC

11

-4

15

9

SC Bern

SC Bern

9

1

14

10

HC Davos

HC Davos

11

-4

13

11

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

11

-14

11

12

EV Zug

EV Zug

6

8

10

13

EHC Biel

EHC Biel

10

-4

10

14

EHC Kloten

EHC Kloten

10

-15

9

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