„Das ist schon Wahnsinn“ – zwei Kreuzbandrisse in der Aubinger Vorbereitung

Stand: 17.07.2026, 18:10 Uhr

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Tritt in die Fußstapfen von Patrick Ghigani und muss zwei langwierige Ausfälle kompensieren – Neu-Aubing-Trainer Martin Buch.

Tritt in die Fußstapfen von Patrick Ghigani und muss zwei langwierige Ausfälle kompensieren – Neu-Aubing-Trainer Martin Buch. © Dieter Metzler / FuPa

Mit einem neuen Mann auf der Kommandobrücke startet normalerweise der Schnellzug nach „Euphorie-City“. Doch in Aubing gibt es eine Weichenstörung.

Aubing – „Eher mäßig“, so beschreibt Martin Buch die erste Saisonvorbereitung seiner Aubinger Geschichte. Der neue Mann an der Seitenlinie war zuletzt beim SC Unterpfaffenhofen-Germering und davor in Olching am Werk. Im Münchner Westen wartet mit den Grün-Weißen nun die Landesliga Südost. Doch durch eine Grippewelle und zwei schlimmere Verletzungen verliefen die ersten Wochen laut Buch „etwas schwieriger als gedacht“.

Claudio Milican und Kevin Kozica heißen die Unglücksraben. Der Ursprung ihrer Kreuzbandrisse ähnelt sich. Beide sind denkbar ungünstig im Rasen hängen geblieben und bekamen die Hiobsbotschaft jedes Fußballers. Das 0:6-Dekakel gegen den FC Stätzling vom vergangenen Wochenende ist da nur noch die Kirsche auf der Torte.

„Auf der Shortlist ganz oben“ – SVA-Vorstand über den neuen Chefanweiser

Trotzdem blickt der neue Trainer dem Saisonstart euphorisch entgegen: „Die Vorfreude ist immer da!“ Nach einer arbeitsbedingten Pause ist der Coach heiß auf die neue Truppe, welche den Erwartungen entgegen im Großteil erhalten blieb: „Es hat ja geheißen, Aubing fällt auseinander.“ Doch der letztjährige Neuntplatzierte der Landesliga Südost blieb zusammen; lediglich vier Spieler haben den Verein verlassen.

Dies ist auch dem Aubinger Vorstand geschuldet. Neben dem Zusammenhalt der Mannschaft stand zudem die Trainersuche auf der Agenda. Nach dem Ghigani-Aus war Buch der erste Coach, den die Verantwortlichen kontaktiert haben. „Das war von Anfang an eine sehr gute Ebene“, erklärt SVA-Vorstand Bernd Roth. Der Mann, der „auf der Shortlist ganz oben stand“, sei mit dem Team zudem auf einem guten Weg, so Roth.

„Aubinger Weg“ steht im Fokus – erstes Ligaspiel in Niederbayern

Mit Buch soll nun der von Vereinsseite viel zitierte „Aubinger Weg“, der sich insbesondere der Verzahnung von A-Jugend und Herrenmannschaft widmet, weitergeführt werden. Die Chancen für die neu hinzugekommenen Jugendspieler stehen laut dem Trainer „sehr, sehr gut“.

Ob diese jungen Spieler im Zuge der Ausfälle den nächsten Schritt gehen können, wird sich bald zeigen. Am Samstag bestreitet die Buch-Truppe ihr erstes Pflichtspiel im Toto-Pokal. Eine Woche darauf startet dann in Eggenfelden der „Aubinger Weg“ so richtig. Dort beginnt für die Grün-Weißen die kommende Saison der Landesliga Südost. (mh)