Auf dieser Seite
- 1 Gaming-PC im Jahr 2026: Jetzt kaufen oder warten?
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2 Gaming-PC für 2.500 Euro: Flexibilität beim Budget ist von Vorteil
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3 Gaming-PC kaufen oder selbst zusammenstellen?
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4 PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition V2
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5 PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
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6 PCGH-Performance-PC RX9070XT-Edition V2
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7 Gaming-PC für 2.500 Euro: Komponentenliste für Schrauber
Update vom 14.08.: Wir haben alle Informationen in diesem Artikel überprüft und die Empfehlungen und Preise auf den neuesten Stand gebracht.
Original-Artikel: Wie hoch das Budget für einen Gaming-PC ausfallen sollte, hängt stark von den eigenen Ansprüchen ab. Mit rund 2.500 Euro lassen sich bereits sehr leistungsfähige Systeme zusammenstellen, auch wenn man für waschechte High-End-Konfigurationen noch tiefer in die Tasche greifen muss. Im Vergleich zu einem Rechner für 1.000 Euro, einem Budget von 1.500 Euro und selbst 2.000 Euro eröffnet diese Preisklasse jedoch deutlich mehr Spielraum bei der Auswahl der Komponenten. Dadurch kann man nicht nur stärker auf reine Gaming-Leistung achten, sondern auch Faktoren wie Lautstärke, Energieeffizienz oder spätere Aufrüstbarkeit gezielt berücksichtigen. Wer eine Konfiguration für 3.000 Euro, ein System für 4.000 Euro oder gar einen Gaming-PC für 5.000 Euro auf die Beine stellt, hat aber natürlich noch mehr Optionen, auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis von High-End-Hardware schlechter ausfällt.
Gaming-PC im Jahr 2026: Jetzt kaufen oder warten?
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für die Anschaffung eines Gaming-PCs? Gerade dann, wenn man nicht zeitnah einen neuen Spielerechner benötigt, kann es sich lohnen, erst einmal einen Blick auf womöglich anstehende Produktveröffentlichungen und das aktuelle Marktgeschehen zu werfen. Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass AMD oder Intel in Kürze eine neue CPU-Generation veröffentlichen werden. Sowohl Arrow Lake als auch Ryzen 9000 bzw. Zen 5 werden dieses Jahr nicht mehr abgelöst, da sowohl Zen 6 als auch Nova Lake erst für 2027 erwartet werden. Auch bei Grafikkarten gibt es kaum Neuigkeiten aus der Gerüchteküche oder gar Ankündigungen. 2026 halten sowohl Nvidia als auch AMD an der RTX-50-Serie und Radeon RX 9000 fest, 2027 könnte bei Nvidia der "Super"-Refresh mit Modellen wie der Geforce RTX 5070 Ti Super samt 24 GiByte Grafikspeicher anstehen.
Weiter angespannt ist die Situation hinsichtlich der momentanen Speicherkrise: Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Preise für Komponenten wie Arbeitsspeicher, Festplatten oder SSDs bald wieder deutlich sinken werden. Vielmehr gehen viele Branchen-Insider eher davon aus, dass sich die Situation im Laufe des Jahres und 2027 noch verschlimmern wird. Aktuell baut die Industrie zwar die Fertigungskapazitäten aus, doch positive Effekte dürften frühestens Ende 2027 (am ehesten bei NAND) zu sehen sein. Mit dem PC-Kauf einige Monate zu warten wird sich daher voraussichtlich nicht auszahlen.
Gaming-PC für 2.500 Euro: Flexibilität beim Budget ist von Vorteil
Ein Gaming-PC für 2.499 Euro wirkt auf den ersten Blick natürlich attraktiver als ein System für 2.569 Euro, tatsächlich liegt der Preisunterschied aber bei weniger als drei Prozent. Wer beim Budget noch etwas Spielraum hat, sollte deshalb zumindest einen Blick auf leicht teurere Alternativen werfen. In manchen Fällen sorgt bereits ein moderater Aufpreis dafür, dass Leistung, Ausstattung oder Aufrüstbarkeit spürbar besser ausfallen. Das kann sich langfristig auszahlen, wenn der PC dafür längere Zeit nicht aufgerüstet werden muss.
Gaming-PC kaufen oder selbst zusammenstellen?
Ob ein Gaming-PC selbst gebaut oder als vorkonfiguriertes System gekauft werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für den Selbstbau sprechen:
- Stets die volle Kontrolle darüber, welche Komponenten verbaut werden
- Lernerfahrung beim Zusammenbau des PCs
- Konfigurationen mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis möglich
Für den Kauf eines Gaming-PCs beim Fachhändler sprechen:
- Kein Zeitaufwand für den Zusammenbau
- Gewährleistung und Support für den gesamten PC (und nicht nur Einzelkomponenten)
- Bei gutem Händler individuelle Konfiguration und gutes P/L-Verhältnis möglich
Im Folgenden stellen wir eine Komponentenliste für den Selbstbau sowie zwei vorkonfigurierte PC-Systeme vor. Eine Variante bleibt mit 2.490 Euro innerhalb des anvisierten Preisrahmens, während die zweite für 2.668 Euro aufzeigt, welchen Upgrade-Pfard man auch beschreiten könnte. Beide Systeme sind als PCGH-PCs erhältlich und können im PC-Konfigurator weiter angepasst werden - etwa durch den Austausch des Prozessors, des Gehäuses oder der SSD, um den Rechner genau auf die eigenen Anforderungen zuzuschneiden.
PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition V2
Bei diesem PC setzen wir auf AMDs Sockel AM5; konkret ist der AMD Ryzen 7 9800X3D auf dem Asus TUF Gaming B850-Plus Wifi verbaut, einer der schnellsten Gaming-Prozessoren auf dem Markt. Ihm stehen 32 GiByte DDR5-6000-RAM von Patriot zur Seite. Mit 2.860 Euro sprengt der PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition V2 eigentlich das Budget, doch das lässt sich mit einer spannenden Anpassung der Konfiguration ändern.
- Zur Konfiguration mit Radeon RX 9070 XT statt Geforce RTX 5070 Ti (aktuell: 2.490 Euro)
Statt der Geforce RTX 5070 Ti lässt sich nämlich auch AMDs Topmodell Radeon RX 9070 XT verbauen, das in vielen Fällen auf Augenhöhe liegt und lediglich bei hoher Raytracing- bzw. Pathtracing-Last meist etwas zurückfällt. Durch den bloßen Wechsel der Grafikkarte lässt sich der Preis auf 2.490 Euro drücken, ohne dass an den restlichen Komponenten eine Änderung erforderlich wäre: Betriebssystem und Spiele lassen sich auf der flotten WD_Black SN7100 mit 2 TB Kapazität installieren, als Netzteil kommt das Be quiet! Pure Power 13M mit 850 Watt Leistung zum Einsatz.
PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-Ratgeber-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa eine andere Grafikkarte, mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
PCGH-Performance-PC RX9070XT-Edition V2
Bei diesem System kommt die aus Preis-Leistungs-Sicht spannende Radeon RX 9070 XT bereits standardmäßig zum Einsatz, weshalb wir an der verbauten Grafikkarte festhalten. Da der PCGH-Performance-PC RX9070XT-Edition V2 standardmäßig für 2.035 Euro erhältlich ist, gibt es aber noch Spielräume für gezielte Verbesserungen. Wir haben uns für eine Konfiguration entschieden, welche auch eine Nutzung als Workstation ermöglicht.
- Zur Konfiguration mit Core Ultra 7 270K Plus, 48 GiB RAM und 2-TB-SSD (aktuell: 2.668 Euro)
Dazu ersetzen wir den 18-Kerner Core Ultra 5 250KF Plus gegen den noch leistungsfähigeren Core Ultra 7 270K Plus mit 24 Kernen, der auch in Spielen noch flotter ist, vor allem aber in Anwendungen zu den schnellsten Desktop-Prozessoren auf dem Markt zählt. Für bessere Multitasking-Eigenschaften setzen wir außerdem auf 48 statt 32 GiByte RAM. Da bei der Arbeit mit hochauflösenden Fotos und Videos zudem die SSD-Kapazität schnell knapp werden kann, wechseln wir bei der WD_Black SN7100 von 1 auf 2 TB Kapazität. Der Gesamtpreis erhöht sich durch alle Maßnahmen auf 2.668 Euro.
Der beste Gaming-PC bei 2.500 Euro Budget? Unsere Empfehlungen und Komponentenliste
Gaming-PC für 2.500 Euro: Komponentenliste für Schrauber
Es gibt viele Möglichkeiten, einen guten Spiele-PC für 2.500 Euro zu realisieren. In unserem regelmäßig aktualisierten Artikel über den Bau eines Gaming-PCs finden Sie viele Zusammenstellungen für unterschiedliche Preisbereiche. Eine davon haben wir im Folgenden als Basis genommen:
- GPU: Geforce RTX 5070 Ti mit 16 GiB für ca. 1.045 Euro
- CPU: Intel Core Ultra 7 270K Plus für ca. 320 Euro
- Kühler: Endorfy Navis F360 ARGB für ca. 75 Euro
- Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance RGB 32 GiB, DDR5-6000, CL36 für ca. 415 Euro
- Mainboard: Asrock Z890 Pro-A Wifi für ca. 180 Euro
- SSD: Kioxia Exceria Plus G4 mit 2 TByte für ca. 250 Euro
- Netzteil: Seasonic Focus GX-750 Watt mit ATX 3.1 für ca. 100 Euro
- Gehäuse: Be Quiet Light Base 600 LX für ca. 120 Euro
Mit 2.505 Euro reizen wir das Budget aus, allerdings ist auch zu bedenken, dass in dieser Summe noch keine Versandkosten enthalten sind. Neben der hohen Grafikleistung der Geforce RTX 5070 Ti auch mit Raytracing und Pathtracing ist der schnelle Core Ultra 7 270K Plus. Wer auf 48 GiByte RAM nicht verzichten möchte, sollte einen rund 50-prozentigen Aufpreis für den Arbeitsspeicher einplanen, könnte aber trotzdem sparen, indem stattdessen eine Radeon RX 9070 XT (aktuell ab ca. 710 Euro) verbaut wird. Ein Spiele-PC, der die folgenden Minimalanforderungen nicht erfüllt, sollte heutzutage für rund 2.500 Euro allerdings nicht mehr gekauft werden:
- 8 CPU-Kerne mit SMT: Auch CPUs mit mehr Kernen wie den 18-Kerner Core Ultra 5 250K(F) Plus oder 24-Kerner Core Ultra 7 270K Plus kann man in Gaming-PCs in diesem Preisbereich guten Gewissens verbauen, doch insbesondere in Spielen zeigen Modelle wie der Ryzen 7 9800X3D, dass schnelle acht Kerne keineswegs veraltet oder unterdimensioniert sind.
- 16 GiByte Grafikspeicher: Grafikspeicher ist ein wichtiges Merkmal, wenn es darum geht, wie gut eine Grafikkarte altert. Bei den typischen Grafikkarten, die sich in diesem Preisbereich anbieten, wie Nvidias Geforce RTX 5070 Ti, ist genau diese Speichermenge verbaut, womit man für WQHD und selbst 4K UHD ordentlich aufgestellt ist.
- 32 GiByte RAM: Leider erheblich teurer als noch im Sommer 2025, aber die sinnvolle Untergrenze für anspruchsvolle Zocker. Falls das Budget nicht gesprent wird, sind aber auch 48 GiByte eine gute Wahl, die mehr Spielraum für Multi-Tasking und besonders anspruchsvolle bzw. zukünftige Spiele lässt.
- PCI-Express-4.0-×4-SSD: Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher bleiben zwar die wichtigsten Komponenten eines Gaming-PCs, doch übermäßiges Sparen bei der SSD ist nicht sinnvoll: Selbst im Zuge der Speicherkrise kosten Modelle mit PCI-Express 4.0 ×4 oft nur unwesentlich mehr als ältere PCI-E-3.0- oder SATA-SSDs, die technologisch überholt sind. Auf PCI-Express-5.0-Modelle kann man aber noch gut verzichten.
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.