Der Kinofilm „Finding Emily“ könnte Fans von „Off Campus“ gefallen

Stand: 16.09.2026, 19:31 Uhr

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Campuschaos und große Gefühle: „Finding Emily“ begeistert Kritiker und Publikum. Was steckt hinter dem Romcom-Hit?

Fans von Off Campus bekommen im Kino jetzt romantischen Nachschub: Die britische Romcom „Finding Emily“ läuft aktuell im Kino und kombiniert große Gefühle mit einem turbulenten Campus-Setting, wie Kino.de berichtet. Im Zentrum steht Owen, der in einem Club in Manchester arbeitet und sich dort Hals über Kopf verliebt. Das Problem: Von seiner Herzdame kennt er nichts weiter als den Vornamen Emily. Da es auf dem riesigen Universitätsgelände allerdings gleich 18 Emilys gibt, startet er eine ungewöhnliche Suche nach seiner vermeintlichen Traumfrau und sorgt an der Uni dabei für ordentlich Chaos. Unterstützung bekommt er ausgerechnet von einer anderen, also der „falschen“ Emily. Die Hauptrollen übernehmen Angourie Rice (25), bekannt aus „Spider-Man: Far From Home“, und Spike Fearn, der zuletzt in „Alien: Romulus“ zu sehen war.

Spike Fearn und Angourie Rice in „Finding Emily“.

Spike Fearn und Angourie Rice in „Finding Emily“. © IMAGO/Supplied by LMK

Ganz uneigennützig ist die Hilfe der zweiten Emily allerdings nicht. Die Psychologiestudentin verfolgt mit ihrer Unterstützung nämlich eigene Ziele: Für ihre Abschlussarbeit will sie herausfinden, ob Verliebtsein tatsächlich verrückt machen kann – und Owen dient ihr dabei als Anschauungsmaterial. Gemeinsam suchen die beiden eine potenzielle Partnerin nach der nächsten auf, doch schon bald gerät ihr Vorhaben aus dem Ruder. Während Owen bei seiner Suche die Privatsphäre fremder Frauen zunehmend missachtet, nutzt Emily ihn heimlich für ihre wissenschaftlichen Zwecke. Aus diesen Grenzüberschreitungen entwickelt der Film eine Mischung aus absurden Momenten, modernen Dating-Erfahrungen, popkulturellen Verweisen und dem Gefühlschaos der Gen Z. Trotz aller Turbulenzen bleibt „Finding Emily“ dabei fest im Romcom-Genre verankert. Für Regisseurin Alicia MacDonald ist der Film zugleich ihr Spielfilmdebüt. Bei Rotten Tomatoes erreicht die Campusromanze derzeit 89 Prozent bei Kritikern und 90 Prozent beim Publikum.

Wer „Off Campus“ wegen seiner jungen Figuren, des turbulenten Uni-Alltags und der romantischen Verwicklungen mochte, könnte auch mit diesem Film auf seine Kosten kommen. Für Romance-Fans steht zudem bereits weiterer Nachschub bereit: Im November 2026 soll bei Prime Video die Serie „Campus Drivers“ starten, die auf der gleichnamigen New-Adult-Buchreihe von C. S. Quill basiert. Im Mittelpunkt stehen der als Heartbreaker bekannte Student Lane O'Neill und Lois Hogan, die gerade eine Trennung hinter sich hat. Gemeinsam mit seinen Freunden betreibt Lane einen Fahrservice mit Oldtimern. Zwischen chaotischem WG-Leben, Liebeskummer und gemeinsamen Spritztouren kommen sich die beiden trotz ihrer unterschiedlichen Ausgangslagen immer näher.