DFB-Aufstellung gegen Serbien: Besondere Heimpremiere in München

DFB-Aufstellung gegen Serbien: Torwart-Entscheidung wohl gefallen

Stand: 29.09.2026, 22:08 Uhr

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Jürgen Klopp dreht sein DFB-Kader-Karussell weiter. Gegen Serbien in der Nations League stehen gleich mehrere Premieren auf dem Programm – auch im Tor.

München – Es ist Jürgen Klopps drittes Spiel in seiner noch kurzen Amtszeit als Trainer des DFB‑Teams. Doch nach diesem Spiel wird er schon eine ganze Reihe an Spielern eingesetzt haben. Zu verdanken ist das in erster Linie dem in beinahe geschlossene zwei Blöcke aufgeteilten XXL-Kader. Am 3. Spieltag der Nations League gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr) darf der zweite Block ran. Im Tor gibt es wohl schon eine Entscheidung.

Jonas Urbig und Finn Dahmen im Training der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Jonas Urbig (l.) wird gegen Serbien wohl der Vorzug vor Finn Dahmen erhalten. © picture alliance/dpa | Federico Gambarini

Torhüter Jonas Urbig wird gemeinsam mit Klopp die Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel bestreiten. In aller Regel deutet ein Pressekonferenz-Auftritt auf einen Startelfeinsatz im darauffolgenden Spiel hin. Für Urbig wäre es eine besondere DFB‑Premiere. Vor heimischem Publikum in der Allianz Arena dürfte er viel Rückendeckung erhalten.

Urbig wohl im DFB-Tor – Wer bekommt die Kapitänsbinde?

Urbig ist nicht der Einzige, der auf seinen ersten Einsatz im Nationaltrikot hofft. Gleich neun Spieler im Kader haben noch kein A-Länderspiel absolviert: Neben den Torhütern Urbig, Noah Atubolu und Finn Dahmen warten auch Finn Jeltsch, Mika Baur, Said El Mala, Vitaly Janelt, Felix Keidel und Derry Scherhant auf ihre Premiere.

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Als heiße Kandidaten für die Startelf gelten Brentford-Profi Vitaly Janelt und Said El Mala vom 1. FC Köln. Sein Comeback im DFB-Dress wird Lennart Karl. Der Youngster vom FC Bayern verpasste die Weltmeisterschaft im Sommer aufgrund einer Verletzung, ist aber jetzt wieder bei vollen Kräften – und freut sich wie Urbig auf das Spiel im gewohnten Umfeld.

Florian Wirtz, der nach Liverpool gewechselt ist und derzeit in einem Formtief steckt, trägt als einer der erfahrensten Spieler im zweiten Aufgebot besondere Verantwortung. Auf Erfahrung wird es auch in der Kapitänsfrage ankommen. Da Joshua Kimmich abgereist ist, wird in München der 117. Spielführer in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft gekürt. Als Kandidaten gelten Serge Gnabry (61 Länderspiele), Wirtz (46), David Raum (39) oder Nico Schlotterbeck (30). (sch)