Klopp ignorierte ihn! DFB-Juwel denkt offenbar über Verbandswechsel nach

DFB-Toptalent Brunner denkt offenbar über Verbandswechsel nach

Stand: 21.09.2026, 21:59 Uhr

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Paris Brunner verpasste den Cut für Jürgen Klopps ersten XXL-Kader beim DFB. Jetzt könnte der 20-Jährige sich einem anderen Verband zuwenden.

Frankfurt – Wenn Deutschland in den kommenden zwei Wochen vier Partien in der Nations League absolviert, könnten bis zu 43 Spieler aus Jürgen Klopps erstem XXL-Kader zum Einsatz kommen – Brajan Gruda musste am Montag verletzungsbedingt absagen. Nicht mit dabei ist dann jedoch Paris Brunner. Der 20-Jährige wurde vom neuen Bundestrainer nicht berücksichtigt.

Paris Brunner spielte 2025 noch für die U19 bei der Junioren-EM.

Paris Brunner spielte 2025 noch für die U19 bei der Junioren-EM. © picture alliance/dpa | Stefan Constantin

Wird die Entscheidung von Klopp jetzt richtig teuer? Wie der kicker berichtet, denkt Brunner aktiv über einen Verbandswechsel zur DR Kongo nach, dem Heimatland seiner Mutter. Angeblich bemüht sich der afrikanische WM-Teilnehmer schon seit Monaten um die Dienste des talentierten Youngsters. In den kommenden Tagen wird er jedoch erst einmal sein Debüt für die deutsche U21-Nationalmannschaft geben.

DFB-Youngster Brunner denkt offenbar über Verbandswechsel nach

Festgespielt wäre Brunner damit natürlich noch nicht. Noch kann er sich für eine Entscheidung zwischen Deutschland und der DR Kongo also Zeit nehmen. Klopp sagte im Rahmen der Kader-Bekanntgabe: „Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber ich kenne Paris – und Hannes Wolf, der bei uns im Trainerteam ist, ist ein großer Befürworter.“

In seiner Jugend hatte Brunner beim BVB als absolutes Toptalent gegolten. 2024 verscherbelte die Borussia den damals 18-Jährigen an die AS Monaco, wo Brunner sich zunächst nicht durchsetzen konnte. In diesem Sommer platzte bei dem jungen Angreifer jedoch ein Knoten: In den ersten sieben Pflichtspielen der neuen Saison erzielte Brunner bereits sechs Tore.

Brunner hatte in den vergangenen Wochen allerdings nicht nur sportliche Schlagzeilen geschrieben. Nach seinem Treffer zum 1:1 gegen Racing Straßburg jubelte der Youngster mit einer „Kopf ab“-Geste in Richtung der gegnerischen Fans. „Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben“, erklärte Brunner nach dem Spiel gegenüber der L‘Équipe. (mbo)