Perfekt für „Game of Thrones“-Fans: Diese Fantasy-Saga hätte dringend eine Serienverfilmung verdient

Diese grandiose Fantasy-Saga hat noch keine Serienadaption – und das sollte sich dringend ändern

Stand: 13.07.2026, 14:19 Uhr

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Jade, Machtkämpfe und echte Charakterentwicklung: Diese Buchreihe wäre perfekter TV-Stoff und wartet noch immer auf ihre Chance.

Einige der größten Fantasy-Serien wie zum Beispiel „Game of Thrones“ basieren ursprünglich auf Büchern. Da ist es kaum verwunderlich, dass Studios den Markt ganz genau beobachten, um sich den nächsten großen Hit nicht entgehen zu lassen. Doch wie kann es sein, dass eine der besten Buchreihen bislang völlig ignoriert wurde, wenn es um Fantasy-Adaptionen geht?

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Die „Green Bone“-Saga könnte „Game of Thrones“ Konkurrenz machen. © HBO

Fonda Lees „Green Bone“-Saga, bestehend aus „Jade City“, „Jade War“ und „Jade Legacy“, spielt auf der Inselwelt Kekon, der einzigen Quelle bienergetischer Jade der Welt. Das Mineral verleiht ausgebildeten Green Bones besondere körperliche und sensorische Fähigkeiten und prägt Kultur, Wirtschaft und Politik des Landes seit Generationen. Sie gilt als eine der am stärksten unterschätzten Fantasy-Trilogien der vergangenen Jahrzehnte, und die Tatsache, dass noch kein Studio zugegriffen hat, ist schlicht ein Skandal.

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Was die Saga von anderen Genre-Vertretern trennt, ist kein ausgeklügeltes Magiesystem oder eine besonders originelle Prämisse. Es ist die Bereitschaft, Figuren sich wirklich entwickeln zu lassen. Protagonist Hilo wird als jemand eingeführt, der handelt, bevor er denkt. Dass man ihm dabei zusieht, wie Verantwortung ihn formt, ohne ihn zu brechen, ist befriedigender als jeder Kampf, den die Reihe zu bieten hat. Shae, Hilos kleine Schwester, und deren Cousin Anden sind ebenfalls zentrale Charaktere und folgen ähnlichen Bögen, ohne dass es sich zu sehr wiederholt. Besonders „Game of Thrones“-Fans würden hier auf ihre Kosten kommen, denn die Welt von Lee ist ebenfalls voller Fraktionskämpfe, politischer Allianzen und moralisch ambivalenter Charaktere.

Kein Band erzählt dieselbe Geschichte wie der vorherige. Der erste Roman legt die Figuren und das fragile Gleichgewicht auf Kekon fest. Danach weitet sich der Blick. Politische Verhandlungen werden so gewichtig wie Konfrontationen, internationale Beziehungen verschieben lokale Machtverhältnisse, und wer vor drei Büchern noch ein Kind war, trägt jetzt plötzlich selbst Verantwortung. Die Konsequenzen früherer Entscheidungen holen die Charaktere ein, manchmal Jahre später, manchmal im nächsten Satz. Diese Buchverfilmung könnte das Filmevent des nächsten Jahres werden.

Hoffentlich wird das richtige Studio irgendwann das Potenzial von „Green Bone“ erkennen. Kekon ist keine Welt, die man mit Standardrezepten verfilmt, und vielleicht schreckt genau das ab. Wer aber bereit ist, einer Saga über drei Bände und mehrere Jahrzehnte zu folgen, bekommt etwas, das im Serienformat selten ist: Figuren, die am Ende wirklich andere Menschen sind als am Anfang. Ein Streamingdienst sorgte mit peinlicher KI-Synchro übrigens zuletzt für Negativ-Schlagzeilen.