Fußball | Regionalliga
Stand: 26.09.2026 18:39 Uhr
Der CFC hat beim RSV Eintracht von Beginn an für klare Verhältnisse gesorgt. Bereits nach einer dominanten ersten Hälfte war das Spiel so gut wie entschieden, anschließend schalteten die Himmelblauen in den Verwaltungsmodus.
von Sebastian Bondrea
Der Chemnitzer FC hat seine aktuell starke Form bestätigt und beim RSV Eintracht 1949 einen souveränen 4:0 (3:0)-Erfolg eingefahren. Die Elf von Benjamin Duda ließ beim Aufsteiger zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen und setzte den K. o. bereits im ersten Durchgang mit drei Treffern innerhalb von neun Minuten. Nach der Pause schalteten die Himmelblauen in den Verwaltungsmodus, ehe Maximilian Fesser kurz vor Schluss den Schlusspunkt setzte.
Ende
26.09.2026 16:00 Uhr
0:4(0:3)
Aufstellung
RSV Eintracht 1949
L. Löffler - A. Bilbija, C. Güllmeister, E. Smailović, J. Uwakhonye, J. Williams (66. A. Kasola) - J. Hasenberg, D. Kim, L. Pohlenz (74. K. Herrmann) - E. Kukanda (66. Y. Boulehris), N. Kukanda (74. D. Chornenkyi)
Chemnitzer FC
D. Richter - R. Eppendorfer, J. Löhmannsröben (66. M. Fesser), J. Pistol (77. A. Mensah), D. Slamar, K. Tchouangue - T. Baumgart (66. R. Berlinski), A. Geipl, D. Vogt (85. S. Biven) - D. Alberico, J. Marx (66. G. Hempel)
Weitere Daten zum Spiel
Fußball, Regionalliga Nordost (M)
Ergebnisse und Tabelle
Dabei deuteten die Vorzeichen schon vor dem Anpfiff klar in Richtung CFC. Als Tabellenzweiter angereist, stellten die Himmelblauen mit nur fünf Gegentoren aus zehn Spielen die beste Defensive der Liga – eine Bilanz, an der der Auftritt in Berlin nichts ändern sollte. Zudem ging es darum, an Spitzenreiter Erfurt dranzubleiben – bevor es am kommenden Spieltag in der heimischen Arena zum direkten Duell kommt. Ganz anders die Situation beim RSV: Die Eintracht hatte ihre vergangenen fünf Ligaspiele allesamt verloren und wartet seit Anfang August auf einen Sieg.
Chemnitz übernimmt sofort die Kontrolle
Von Beginn an machte der Favorit klar, wohin die Reise an diesem Samstagnachmittag gehen sollte. Chemnitz übernahm sofort die Kontrolle und drängte die Gastgeber tief in die eigene Hälfte. Den ersten gefährlichen Abschluss hatte allerdings der RSV: Dong-woo Kim prüfte David Richter aus spitzem Winkel, der CFC-Keeper war allerdings hellwach (5.). Auf der Gegenseite zwang Domenico Alberico RSV-Keeper Linus Löffler mit einem Distanzschuss zur ersten Parade (6.).
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Lange konnte sich die Eintracht dem Chemnitzer Druck nicht erwehren. Eine Ecke brachte schließlich die verdiente Führung: Jan Löhmannsröben verlängerte die Flanke halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter zu Dennis Slamar, der den Ball aus der Drehung direkt nahm und mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 traf (13.). Der CFC hatte nun Blut geleckt und blieb dran. Tom Baumgart testete Löffler per Weitschuss, der ließ die Kugel nach vorne zu Alberico prallen, dessen Nachschuss noch geblockt wurde (18.).
Drei Tore innerhalb von neun Minuten
Kurze Zeit später konnte dann aber auch der Stahnsdorfer Keeper nichts mehr machen: Zunächst fand Alberico den einstartenden Baumgart mit einem perfekt temperierten Steckpass zum 2:0 (20.). Zwei Minuten später glänzte dann wieder Alberico als Vorlagengeber: Seine Flanke fand Jonas Marx, der per Kopf auf 3:0 stellte (22.). Innerhalb von neun Minuten hatte der CFC das Spiel praktisch entschieden.
Bei den Gastgebern machte sich anschließend zunehmend Frust breit. Ernes Smailović sah nach einem harten Einsteigen gegen Baumgart Gelb (24.), wenig später kam Joshua Uwakhonye nach einem hohen Bein noch ohne Verwarnung davon (27.). Fußballerisch blieb Chemnitz klar überlegen. Alberico hätte seine starke erste Hälfte beinahe noch mit einem eigenen Treffer gekrönt, setzte seinen Kopfball aber knapp vorbei (30.).
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Danach nahmen die Himmelblauen bereits deutlich Tempo heraus. Offensiv kam vom Aufsteiger so gut wie nichts. Chemnitz musste nicht mehr, die Eintracht konnte nicht – so ging es mit einer hochverdienten 3:0-Führung in die Kabine.
CFC schaltet in den Verwaltungsmodus
Die Handlung auf dem Platz setzte sich auch nach dem Seitenwechsel nahtlos fort, und so plätscherte die Partie über weite Strecken vor sich hin. Einen direkten Freistoß von Alberico parierte Löffler problemlos (53.), ansonsten war dem Chemnitzer Auftritt deutlich anzumerken, dass es nur noch darum ging, das Ergebnis wegzuverwalten, keine unnötigen Körner zu verbrauchen und Verletzungen zu vermeiden.
Jonas Marx (CFC) trifft zum 4:0 gegen RSV Eintracht.
Kurz vor Schluss bestrafte der CFC dann noch einen kapitalen Bock der Gastgeber. RSV-Keeper David Richter spielte den Ball relativ unbedrängt in die Füße von David Vogt. Der fand Fesser im Sechzehner, der aus rund zehn Metern trocken zum 4:0 abschloss (84.). Nur eine Minute später hatte Fesser zweimal den fünften Treffer auf dem Fuß, ließ seine beiden Chancen aber liegen (85.).
So blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten 4:0. Chemnitz nimmt drei ungefährdete Punkte mit aus Berlin und bleibt Spitzenreiter Erfurt damit auf den Fersen. Nun wartet auf die Duda-Elf am kommenden Spieltag das direkte Duell mit dem Tabellenführer im heimischen Stadion.