Drohnen schießen auf Verfolger – US‑Militär veröffentlicht Aufnahmen von Soldatenrettung im Iran

Stand: 17.09.2026, 14:14 Uhr

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Aufnahmen zeigen die Suche nach Besatzungsmitgliedern eines abgeschossenen US‑Kampfjets. Während einer der Männer schnell gerettet wurde, musste sein Kamerad rund 50 Stunden in den Bergen ausharren.

Iran – Hubschrauber fliegen über zerklüftete Berghänge, am Boden sind Explosionen zu sehen: Neu veröffentlichte Aufnahmen geben Einblick in eine US-Rettungsmission nach dem Abschuss einer F-15E Strike Eagle im Zentraliran.

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Der Kampfjet mit dem Rufzeichen „DUDE 44“ war im Rahmen der Operation „Epic Fury“ nahe Isfahan abgeschossen worden. Nach US-Angaben traf eine iranische schultergestützte Flugabwehrrakete die Maschine.

Das Rettungsteam trägt den verletzten Soldaten in den Helikopter.

Das Rettungsteam trägt den verletzten Soldaten in den Helikopter. © Imago

Pilot und Waffensystemoffizier katapultierten sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine und kamen mehrere Kilometer voneinander entfernt in bergigem Wüstengelände zu Boden.

Verletzt klettert er auf einen Berg

Für die beiden Männer begann damit eine aufwendige Rettungsoperation. Der Pilot, DUDE 44 Alpha, konnte nach etwas mehr als sechs Stunden erreicht und geborgen werden. Deutlich schwieriger gestaltete sich die Suche nach DUDE 44 Bravo.

Der Waffensystemoffizier hatte bei seiner harten Landung schwere Verletzungen erlitten. Trotz seines Zustands bewegte er sich mehr als 2000 Meter weit auf einen Bergrücken und wartete dort auf die Rettung.

Drohnenangriffe auf iranische Kräfte

Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen auch Angriffe auf iranische Kräfte. Nach Angaben aus den USA griffen Drohnen und Bomber Einheiten der iranischen Revolutionsgarden an, die sich in der Nähe des verletzten Besatzungsmitglieds befunden haben sollen. Die Angriffe sollten demnach iranische Kräfte zurückdrängen und den Bereich für das vorrückende Rettungsteam absichern.

Nach rund 50 Stunden erreichten die Retter schließlich den Soldaten. Die Aufnahmen zeigen einen Hubschrauber auf dem Bergrücken in unmittelbarer Nähe des verletzten Mannes. Zwei Kampfretter bringen ihn zur Maschine und tragen ihn ins Innere.

Beide Besatzungsmitglieder überlebten den Abschuss und die Rettungsmission. Anschließend kamen sie in US-amerikanische Betreuung und wurden medizinisch versorgt.