Düsseldorfer Feuerwehr im Einsatz: Großbrand an der Automeile – Mitarbeiter bei Löschversuch schwer verletzt

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Düsseldorfer Feuerwehr im Einsatz Großbrand an der Automeile – Mitarbeiter bei Löschversuch schwer verletzt

11.09.2026 · 19:53 Uhr

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Großbrand in Autohaus auf der Automeile in Düsseldorf-Flingern

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Foto: Patrick Schüller

Update | Düsseldorf · An der Automeile in Düsseldorf hat es am Freitag einen Großbrand gegeben. Die Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften vor Ort. Eine Person wurde schwer verletzt. Die Rauchsäule war von weither zu sehen.

Die schwarze Rauchsäule über Flingern war am Freitagnachmittag schon von Weitem zu sehen. Der Grund: Im VW-Autohaus von Gottfried Schultz am Höherweg brach am Freitagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache ein Großbrand aus. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei wurde eine Person schwer verletzt. Nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst landete in der Nähe ein Rettungshubschrauber. Laut Feuerwehrsprecher wurde das Brandopfer in eine Spezialklinik geflogen. Laut Polizei verletzte sich der Mitarbeiter, als er den an einem Fahrzeug entstandenen Brand löschen wollte.

Zu dem mutmaßlichen Unfall gleich gegenüber dem Sitz der Stadtwerke kam es gegen 14 Uhr, kurz danach wurde die Feuerwehr nach eigenen Angaben alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hätten sie aufgrund der Größe des Brandes sofort die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. Rund 100 seien schließlich im Einsatz gewesen.

Sie räumten das Gebäude und leiteten unmittelbar die Löscharbeiten ein. Entstanden war der Brand in einer Werkstatt, nach Angaben eines Mitarbeiters von Gottfried Schultz eine der größten des Unternehmens, in der Dutzende Autos repariert werden können. Nur durch eine Feuerschutzwand getrennt und unmittelbar daneben liegen Verwaltungsräume und ein Showroom mit weiteren Fahrzeugen. Die Feuerwehr kämpfte darum, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Was nach Eindrücken unseres Reporters vor Ort auch gelang. Unklar ist, inwieweit Rauch und Ruß Schäden in den benachbarten Gebäudeteilen angerichtet haben.

Das Feuer erreichte allerdings das Dach der Werkstatt. Flammen schossen dort hindurch. Auch durch die Fenster der Werkstatt waren von einem Parkplatz an der Erkrather Straße aus große Flammen zu sehen. Einige mit Sauerstoffflaschen ausgerüstete Feuerwehrleute bekämpften die Flammen von innen. Zudem löschten weitere Kräfte von Drehleitern aus über dem Gebäude.

Nach Angaben der Polizei vor Ort und einem Mitarbeiter von Gottfried Schultz soll bei der Entstehung des Brandes ein Elektroauto beteiligt gewesen sein. Insgesamt sollen nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vor Ort drei Autos gebrannt haben.

Um 15.30 Uhr teilte die Feuerwehr auf Anfrage unserer Redaktion mit, dass das Feuer unter Kontrolle sei. „Derzeit finden noch Nachlöscharbeiten statt.“ Das war dann allerdings auch zwei Stunden später noch der Fall. Als aufwendig habe sich herausgestellt, dass Teile des Dachs geöffnet werden mussten.

Die Mitarbeiter von Gottfried Schultz hatten sich vor allem auf dem Höherweg versammelt. Zu einem Statement war dort keiner bereit, zu groß sei der Schock, hieß es. Einige Mitarbeiter waren auch vom Hauptsitz des Unternehmens an der Theodorstraße herüber gekommen und schauten fassungslos auf das in Flammen stehende Gebäude.

Die Polizei räumte während des Feuerwehreinsatzes nach und nach den Bereich vor dem Hauptsitz der Stadtwerke und musste einige Schaulustige vertreiben. Der Höherweg war mehrere Stunden komplett gesperrt. Um 17.35 Uhr konnte der Verkehr dann wieder uneingeschränkt fließen.

Wegen der besonders starken Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr zwischenzeitlich vor Geruchsbelästigung durch Rauchniederschlag. Die Meldungen wurden unter anderem über die Warn-App Katwarn verbreitet. Diese Warnung wurde kurze Zeit später wieder aufgehoben. Der Einsatz dauerte bis gegen 19.50 Uhr. Danach fuhren die Einsatzkräfte zu ihren jeweiligen Wachen zurück. Die Feuerwehr kündigte aber noch an, in den späteren Abendstunden eine Brandnachschau durchführen zu wollen. Dabei wird mit einer Wärmebildkamera nach möglichen versteckten Glutnestern gesucht.

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