Stand: 29.09.2026, 13:30 Uhr
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Die Stadtbaumeisterin stellte dem Bauausschuss die Idee eines Pumptracks am Spielplatz vor. Doch noch fehlt das Geld für ein solches 60.000-Euro-Vorhaben.
Weilheim – Ein wenig trostlos liegt sie da, die gepflasterte Fläche am Spielplatz an der Paradeisstraße. Klar laufen Kinder darüber, manche spielen an der Tischtennisplatte. Doch da ist mehr Potenzial da, findet Stadtbaumeisterin Katrin Fischer. Sie stellte deshalb im Bauausschuss des Weilheimer Stadtrats eine Idee vor: einen modularen Pumptrack.
„Das wäre etwas für Jung und Alt“, sagte sie. Bei einem Pumptrack handelt es sich um eine Strecke mit Buckeln und Kurven, die beispielsweise mit Lauf- und Fahrrädern, Rollern und Skateboards befahren werden kann. „Es ist keine Skateranlage“, betonte Fischer. Die Fläche am Spielplatz „wäre dafür geeignet“, führte sie aus. Fischer schwebt dabei eine Bahn aus mehreren Modulen vor, die auch wieder abgebaut werden können. „Dann könnte sie, wenn man das will, auch für Veranstaltungen genutzt werden.“
Günstig ist eine solche Anlage nicht. Rund 60.000 Euro könnte die Bahn in entsprechender Größe kosten. „Mir ist klar, dass wir das Geld gerade nicht haben“, sagte die Stadtbaumeisterin. „Aber Bewegung ist wichtig. Deshalb möchte ich mir Ihre Meinung einholen, ob Sie sich das vorstellen können, und ob Sie die Stelle in Ordnung finden.“ Denn dann könnte die Fläche zumindest schon einmal für die Zukunft dafür vorgesehen werden.
„Vom Grundsatz her bin ich einverstanden“, sagte Stefan Zirngibl (CSU). Leisten könne sich das Weilheim aber auch 2027 nicht. Er regte an, Sponsoren zu suchen. „Es würde mich für die Kinder freuen.“ Reno Schmidt machte seine Entscheidung davon abhängig, „ob ich auch fahren darf“, sagte er schmunzelnd. „Nein, Spaß“, abgesehen von der Einschränkung, dass die Finanzierung geklärt sein muss, signalisierte auch er seine Zustimmung.
Nur einer stimmt dagegen
Letztlich wurde darüber abgestimmt, ob der Standort der richtige für einen modularen Pumptrack sei und ob die Möglichkeit auf Fördergelder oder Spenden geprüft werden soll. Dem stimmten alle bis auf einen zu: Hans Ücker (Freie Wähler). „Naturbelassen wäre ich sofort dafür“, erklärte er sein Veto. „Aber etwas Künstliches hinstellen, da möchte ich nicht zustimmen.“