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HSV
Erstes Spiel, erste Show: Daka braucht nur 28 Minuten, um den HSV zu verzaubern
Traumdebüt für Patson Daka: Bei seinem ersten Einsatz im HSV-Trikot war der Stürmer in nur 28 Minuten an allen drei Treffern beim 3:1 gegen Heidenheim beteiligt. Trainer Merlin Polzin zeigte sich vom herausragenden Einstand des Neuzugangs begeistert.
Ein Spiel dauert 90 Minuten – aber manchmal braucht es nur 28, um für mächtig Aufsehen zu sorgen. So lange dauerte Patson Dakas Debüt für den HSV im Test gegen Bundesliga-Absteiger Heidenheim. Ein Auftritt, der zum vollen Erfolg und Ausrufezeichen wurde. Nur vier Tage nach seiner Ankunft beim Team war der Stürmer beim 3:1 (1:0) an allen drei Toren maßgeblich beteiligt und erzielte sogar eines davon selbst.
Besser hätte der Einstand des Sambiers nicht verlaufen können. Entsprechend gut gelaunt marschierte Daka nach seinem HSV-Einstand vom Platz in Kematen. Der Tiroler Ort nahe Innsbruck diente dem HSV vor seinem Rückflug aus dem Trainingslager als Spielort. „Ich denke, es war ein guter Start“, ließ Daka wissen. „Es hat sich nicht wirklich angefühlt, als wäre ich nur ein paar Tage hier, sondern schon viel länger.“ Und weiter: „Es geht aber nicht um mich. Ich bin gekommen, um dem Team zu helfen.“
Daka holt den Strafstoß heraus, den Grønbæk zur Führung nutzt
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Das tat er auf Anhieb. 1500 Zuschauer wurden Zeugen der ersten Daka-Show im HSV-Dress. Nach 34 Minuten war er wie zuvor abgesprochen für Kapitän Poulsen eingewechselt worden, nach 62 Minuten verließ er das Feld schon wieder. Dazwischen lagen drei entscheidende Szenen, in denen der ablösefreie Stürmer (spielte zuvor für Leicester City) zeigte, wozu er mit seiner Explosivität und Abschlussstärke imstande ist.
Die erste davon nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung, als er nach einem Zuspiel einen Tick vor Heidenheims Torhüter Feller an den Ball kam und gelegt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Grønbæk sicher zum 1:0 (37.).
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Daka bedient Philippe und nutzt Vorarbeit von Grønbæk
Nachdem Daka unmittelbar nach Wiederanpfiff an Feller scheiterte, folgte kurz darauf Glanzstück Nummer zwei, als er Philippe mustergültig bediente. Der Franzose vollendete zum 2:0 (49.).
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Durch das Anschlusstor von Heidenheims Mhamdi (54.) ließ sich der HSV nicht beirren, zumal Daka selbst noch seinen Höhepunkt vor sich hatte. Grønbæks Vorarbeit nutzte er zum 3:1 (57.), sehr zur Freude der Fans.
Polzin findet lobende Worte für die HSV-Zugänge
„Patson hat gezeigt, warum er da ist“, lobte Trainer Merlin Polzin. „Dafür, dass er jetzt erst ein paar Tage mit den Jungs trainiert hat, war das ein guter Auftakt für ihn. Die Bindung kann ja grundsätzlich noch gar nicht so stark sein. Aber es spricht für ihn als Typ, dass er sich so in der Mannschaft eingegliedert hat. Er ist sehr kommunikativ, sehr lebendig, und das hat man auf dem Feld gesehen.“
Daka macht dem HSV jetzt schon Freude und ist bereit, den Kampf um den Sturm-Stammplatz gegen Poulsen aufzunehmen. Und auch der zweite Zugang des Trainingslagers feierte auf Anhieb sein Debüt. Bilal Nadir, der tags zuvor zum ersten Mal mit dem HSV trainiert hatte, kam nach 76 Minuten und durfte seine ersten HSV-Minuten feiern. „Es ging diesmal vor allem darum, dass er dieses Trikot schon mal anhat und auch die Abläufe insgesamt mal kennenlernt“, so Polzin.
HSV hält auch läuferisch gegen Heidenheim voll dagegen
Ein gelungenes Ende des Trainingslagers und nach dem 2:3 gegen Rapid Wien aus der Vorwoche der erste Sieg. Was Polzin besonders gefiel: Gegen das wohl laufstärkste Team des deutschen Profifußballs erwies sich der HSV als vollkommen ebenbürtig. Auch deshalb stieg der Coach mit einem Lächeln in den Bus Richtung Flughafen.
So spielte der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo (46. Nandja), Torunarigha (62. Elfadli), Omari (46. Bissi-Mouelle) – Jatta (62. Ojo), Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai), Lemke (76. Nadir) – Adeline (46. Philippe), Poulsen (34. Daka/62. Sahiti) – Grønbæk (62. Sedlatschek)
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