Ex-Investorin stellt den VOX-Löwen ihr neues Unternehmen vor - und kassiert Absagen

Stand: 24.09.2026, 14:15 Uhr

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Die Höhle der Löwen - Diana zur Löwen (Mitte) war in der zwölften Staffel "Höhle der Löwen" als Investorin dabei - nun will sie ihr eigenes Produkt an die Löwen bringen.

Die Höhle der Löwen - Diana zur Löwen (Mitte) war in der zwölften Staffel "Höhle der Löwen" als Investorin dabei - nun will sie ihr eigenes Produkt an die Löwen bringen. © RTL

Diana zur Löwen kennt die „Höhle der Löwen“ bereits ziemlich gut: 2022 saß sie selbst als Investorin in der VOX-Gründer-Show. Nun wechselte die 31-Jährige die Rollen - und kehrte als Gründerin zurück.

„Ich bin sehr gespannt, wie die Löwen reagieren werden“, erklärt Diana zur Löwen, als sie an den Ort zurückkehrt, den sie aus anderer Blickrichtung kennt. Die Unternehmerin und Influencerin war 2022 Gast-Investorin in der „Höhle der Löwen“. In der neuen Folge der Gründershow (28.9. bei VOX und schon jetzt bei RTL+) sind die Rollen vertauscht. Die 31-Jährige hofft, ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen mit ihrer Geschäftsidee überzeugen zu können.

Die Höhle der Löwen - Diana zur Löwen überrascht die Investoren und Investorinnen mit ihrer Rückkehr in die VOX-Show.

Die Höhle der Löwen - Diana zur Löwen überrascht die Investoren und Investorinnen mit ihrer Rückkehr in die VOX-Show. © RTL

Für ihren Pitch hat sie sich Verstärkung geholt. Gemeinsam mit ihrer Mitgründerin Rebecca Linneweber und der Zahnärztin Julia von Wolff stellt Diana zur Löwen ihr Unternehmen „Artem oral care“ aus Berlin vor.

Dahinter steckt eine Zahnpflege-Produktlinie, die vieles zugleich leisten soll. Das neuste Produkt besteht aus einem Zahnpasta-Duo mit einer Creme für morgens und einer für abends. „artem ist eine moderne, wissenschaftlich fundierte und mikrobiomfreundliche Zahnpflege, die eben nicht nur die Zähne putzt, sondern auch den Mundraum pflegt“, erklärt zur Löwen.

Diana zur Löwen will Investoren mit Zahnpflege-Duo überzeugen

Auf dem Markt konnten sie bereits erste Erfolge verzeichnen. Mit zunächst einem Produkt haben sie in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 196.000 Euro erzielt. Mit dem Zahnpasta-Duo wollen sie nun „den Massenmarkt“ erobern. „Und dafür brauchen wir euch“, verkündet Rebecca Linneweber. Den Löwen bieten die Gründerinnen 10 Prozent Firmenanteile bei einem Investment von 300.000 Euro an.

Frank Thelen möchte wissen, warum sich die Ex-DHDL-Investorin einen weiteren Löwen dazuholen möchte. Die 31-Jährige erklärt: „Rebecca und mir war es schon wichtig, dass wir gleichberechtigte Gründer sind. Das ist für so eine Dynamik sehr ungesund, wenn ich sozusagen Mitgründerin bin plus die Geldgeberin.“ Aktuell vertreibt zur Löwen eigene Haarparfüms und Bodysprays in den Drogerien, Zahnpflegemittel seien jedoch „noch mal eine ganz andere Kategorie, und wir schätzen da die Expertise von Löwen, die sich damit auskennen“.

Der Geschmackstest der Zahnpasta fällt bei den Löwen positiv aus. Doch wie sieht es mit einem Deal aus? Ralf Dümmel zieht sich als Erster zurück, denn er hat bereits in das Unternehmen „Blessand“ investiert und arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Start-up an der Entwicklung einer Zahncreme. Auch Frank Thelen muss sich aus wettbewerbsrechtlichen Gründen zurückziehen, da er kürzlich bei dem Zahnpflege-Startup „Zahnheld“ eingestiegen ist. „Nur aus dem Grund bin ich leider raus“, erklärt er.

„Das Produkt finde ich top, die Bewertung finde ich crazy“

Andreas W. Herb äußert andere Bedenken: „Ich finde, das Produkt ist top, die Bewertung finde ich crazy.“ Judith Williams stimmt zu: „Ich finde das sehr interessant, aber überhaupt nicht auf der Basis dieser Bewertung!“

Sie fordert die Gründerinnen auf, ein Gegenangebot vorzuschlagen, „das wesentlich besser ist“. Dieses lautet: 400.000 Euro für 20 Prozent - entweder von einem oder zwei Löwen. Andreas W. Herb sagt schweren Herzens ab und auch Judith Williams ist die Bewertung weiterhin zu hoch: „Diana, I'll always be your friend, aber ich bin heute aufgrund der Bewertung nicht euer Investor“, verkündet sie.

Bleibt nur noch Investorin Janna Ensthaler. „Ich find euch richtig, richtig gut. Ich wäre gerne dabei“, beginnt sie. Doch auch das Gegenangebot der Gründerinnen fühle sich für sie noch nicht richtig an: „Aus dem Grund bin ich raus.“ Kein Deal für Diana zur Löwen und ihr Unternehmen „artem“. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)