Experte überrascht mit Prognose zuTrumps Tod: „Die Welt würde wieder klarer“

Experte wagt Prognose: Das passiert nach Trumps Tod

Stand: 30.07.2026, 20:15 Uhr

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Trump-Biograf Michael Wolff erwartet nach dem Tod des US-Präsidenten vor allem Erleichterung.

Washington – Ein neuer Roman über Donald Trumps Tod sorgt in den USA für Diskussionen. In „The Breakup“ entwirft Schriftsteller Kurt Andersen ein düsteres Szenario: Trump stirbt 2035 nach einem Schlaganfall, seine Anhänger vermuten ein Attentat und lösen schwere Unruhen aus. Der langjährige Trump-Biograf Michael Wolff hält diese Vorstellung jedoch für falsch.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Nach Trumps Tod würde nach seiner Einschätzung vielmehr große Erleichterung einsetzen. „Die Menschen würden tief aufatmen“, sagte Wolff im Podcast „Inside Trump’s Head“ des US-Portals The Daily Beast. Zugleich glaubt der Journalist, dass ein plötzlicher Tod im Amt Trump zu einer „ikonischen historischen Figur“ machen könnte.

Experte wagt Prognose: Das passiert nach Trumps Tod

Trump-Biograf Michael Wolff erwartet nach dem Tod des US-Präsidenten vor allem Erleichterung. © © IMAGO / ZUMA Press Wire / Archivbild 2026

Wolff hält eine solche Eskalation nach Trumps Tod für unwahrscheinlich. Der Tod einer derart dominanten politischen Figur werde vielmehr eine gegenteilige Reaktion auslösen, sagte er in der am Mittwoch veröffentlichten Podcastfolge.

Wolff erwartet außergewöhnliche Ruhe

Es sei ähnlich wie beim Verschwinden anderer dominanter Machthaber, erklärte Wolff. „Die Welt würde wieder klarer. Bei Trump wäre die Ruhe außergewöhnlich. Die Menschen könnten wieder durchatmen.“

Wolff betonte zugleich, dass ein plötzlicher Tod während der Amtszeit Trumps historische Wahrnehmung verändern könnte. „Wenn er plötzlich im Amt sterben würde, könnte ihn das durchaus zu einer ikonischen historischen Figur machen“, sagte der Autor. Seine Aussagen bezogen sich ausschließlich auf ein hypothetisches Szenario.

Der Trump-Biograf glaubt jedoch nicht, dass sich der Präsident selbst mit einem baldigen Ende seiner politischen Laufbahn beschäftigt. Trump gehe vielmehr davon aus, noch lange aktiv zu bleiben. Nach dem Ende seiner Amtszeit wolle er nach Mar-a-Lago zurückkehren und von dort weiter die US-Politik bestimmen, vermutete Wolff.

Leibarzt: Trump bei „ausgezeichneter Gesundheit“

Trump ist 80 Jahre alt. Das Weiße Haus hatte zuletzt eine chronische Venenschwäche bestätigt, die den Blutfluss in den Beinen beeinträchtigt. Zugleich erklärte sein Leibarzt Sean Barbabella, der Präsident befinde sich in „ausgezeichneter Gesundheit“.

Bei der Untersuchung im Mai dieses Jahres stellte Barbabella ein sehr gutes Zeugnis aus: „Präsident Trump befindet sich weiterhin in ausgezeichneter gesundheitlicher Verfassung. (…) Seine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ist ausgezeichnet. Er ist uneingeschränkt in der Lage, alle Pflichten als Oberbefehlshaber und Staatsoberhaupt wahrzunehmen.“

Vance würde das Präsidentenamt übernehmen

Sollte ein amtierender US-Präsident sterben, legt die Verfassung die Nachfolge eindeutig fest. Heute würde Vizepräsident JD Vance unmittelbar das Präsidentenamt übernehmen. Wolff verwies im Podcast auf die besondere Lage von Vizepräsidenten: Ihre politische Zukunft hänge stets auch vom möglichen Tod des Präsidenten ab.

Darüber könnten sie jedoch weder offen nachdenken noch öffentlich sprechen. Es müsse ein seltsamer Gedanke sein, sagte Wolff, von einem Ereignis zu profitieren, das man niemandem wünschen dürfe.

Wolff begleitet Trump seit Jahren publizistisch. Er schrieb mehrere Bücher über dessen Präsidentschaft, darunter den Bestseller „Fire and Fury“. Trump und seine Mitarbeiter weisen Teile seiner Berichterstattung regelmäßig zurück. Quellen: Podcast Inside Trump’s Head, The White House, nif/red.