Stand: 19.09.2026, 07:34 Uhr
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Beide Teams stehen unter dem Abstiegsstrich – und treffen am Samstag aufeinander. Deisenhofen III blieb zuletzt in vier Spielen ohne eigenen Treffer.
Kreuth – Es gibt Kreisligamannschaften, bei denen wäre es ein Fehler, ihre Leistungsfähigkeit am aktuellen Tabellenstand zu messen. Dazu gehört der FC Deisenhofen III, der an diesem Samstag ab 15 Uhr beim FC Real Kreuth gastiert. Kreuths Trainer Michael Zieringer hängt die Partie an einen hohen Haken und betitelt die Begegnung als ein „Sechspunktespiel“.
Es gibt im Münchner Raum nur zwei Vereine, deren drittes Team in der Kreisliga spielt: den TSV 1860 München und den FC Deisenhofen. „Wir haben auch viel von der zweiten Mannschaft gelebt“, erklärt der Deisenhofener Stürmer Florian Petereit den für einen Aufsteiger starken sechsten Rang in der Kreisliga 2 in der Vorsaison. Er und Florian Fink haben den langjährigen Trainer Dai Tatai beerbt. Zur aktuellen Saison wurde das Team umgruppiert: Zwei Spieler der U23 wurden fest dem Erwachsenen-Team zugeordnet, und weitere Junioren sollen helfen, den Klassenerhalt zu erreichen. Allerdings ist der Ligen-Neuling – derzeit auf Platz 14 – von der Erfüllung dieses Wunsches noch weit entfernt. Abgesehen von einem Auftakt-Remis gegen den SC Weßling ist Deisenhofen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Bei den nachfolgenden vier Niederlagen gelang kein einziger Torerfolg.
„Beide Teams müssen punkten. Und nach unserem unglücklichen Wochentagsspiel gegen Otterfing kommt uns nun die Aufgabe zu, das Glück zu erzwingen“, erklärt Zieringer die Tabellensituation, die beide Mannschaften unter dem Abstiegsstrich ausweist. Da der gesperrte Simon Mayr in der Vierer-Abwehrkette fehlt, ist es für den Kreuther Trainer wohltuend, dass Lukas Frank, Valentin Sanktjohanser und Samuel Erlacher in den Kader integriert werden können. Wer für die Startelf vorgesehen ist, entscheidet sich kurzfristig.
Wie der Sieg in die Tat umgesetzt werden kann, liegt für Zieringer auf der Hand: „Spielerisch und kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir müssen allerdings giftiger in Richtung gegnerisches Tor marschieren und defensiv konsequenter verteidigen.“