Fix! Eintracht-Profi Elye Wahi erneut zu OGC Nizza verliehen

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Keine Optimallösung für Frankfurt Fix! Eintracht verleiht Wahi erneut nach Nizza

Eintracht-Flop Elye Wahi stürmt in der kommenden Saison nicht mehr in Frankfurt, sondern für seinen Wunschverein aus Nizza. An der Côte d’Azur wird er mit offenen Armen empfangen - auch, weil die Franzosen einen aus ihrer Sicht guten Deal gelandet haben.

Elye Wahi wurde bei der Eintracht nicht glücklich.

Elye Wahi wurde bei der Eintracht nicht glücklich. Bild © IMAGO

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00:23 Min.|24.08.26

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Wer die Szenen in der Ankunftshalle des Aéroport Nice Côte d’Azur sah, der konnte meinen, da komme gerade ein Weltstar an. Ronaldo, Messi, oder mindestens mal Mo Salah. Vielleicht auch ein musikalischer Held dieser Epoche. Die Fans stürzten sich auf ihn, schrien ihre Freude heraus, drückten ihn derart eng an sich, dass er nach Luft schnappen musste. Da fehlte es gefühlt nur noch, dass ihm ein Anhänger ein Baby zur Segnung hingehalten hätte. Beachtliche, fast schon verrückte Bilder.

Zumal es sich bei besagtem Mann um Elye Wahi handelte. Nur um Elye Wahi, möchte man noch gerne anfügen, den bei Eintracht Frankfurt gefloppten und nun schon zum zweiten Mal aussortierten Stürmer. Der 23-Jährige schließt sich wie bereits vergangenen Winter auch in diesem Sommer auf Leihbasis dem französischen Erstligisten OGC Nizza an. Das bestätigten die Klubs am Montagabend. Der Ligue-1-Verein verfügt in einem Jahr zudem über eine Kaufoption. Diverse Medien berichteten über eine Höhe von 15 Millionen Euro, Sky sogar von 18 Millionen.

Elye Wahi wurde am Montag in Nizza von etlichen Fans am Flughafen empfangen.

Elye Wahi wurde am Montag in Nizza von etlichen Fans am Flughafen empfangen. Bild © OGC Nizza

Nicht mehr als ein Kompromiss-Deal

Was nach einem ordentlichen Geschäft für den hessischen Fußball-Bundesligisten aus Frankfurt klingen könnte, ist doch nicht mehr als ein Kompromiss, keineswegs die eigentlich angepeilte Lösung. Die sah vor, den im Januar 2025 für 26 Millionen Euro verpflichteten Angreifer in diesem Sommer fix abzugeben und dafür obendrein etwa 20 Millionen zu kassieren.

Englischen und italienische Teams sollen Interesse an diesem Modell gezeigt haben, Wahi aber wollte nur zurück nach Frankreich. Das Ärgerliche aus Frankfurter Sicht: Nizza verfügte nicht über die finanziellen Mittel, um die ursprünglichen Forderungen zu erfüllen. Mehr als eine Leihe war nicht drin. Dass OGC im kommenden Sommer plötzlich genügend Geld auftreibt, um dann die 15 bis 18 Millionen zu zahlen, ist zudem mindestens fraglich.

Abgänge bringen nicht die erhofften Sofort-Einnahmen

Aus Sicht der Eintracht ist der Deal damit zwar einer, der rund drei Millionen Euro an Gehaltskosten spart, eine kleine Leihgebühr von fast zwei Millionen einbringt und weiteren Platz im Kader schafft, wirklich zufriedenstellend aber ist er nicht - wie übrigens schon vorher bei den Abgängen von Junior Dina Ebimbe und Noel Futkeu.

Nicht umsonst mehrte sich zuletzt die Kritik an Sportvorstand Markus Krösche, der eine Woche vor Ende der Transferphase nun schlicht unter Druck geraten war, Fakten zu schaffen. Das Missverständnis Wahi ist bei Eintracht Frankfurt damit weiterhin nicht beendet - aber immerhin um ein Jahr aufgeschoben. Ansichtssache also. Bei den Frankfurtern erzielte Wahi in 25 Pflichtspielen lediglich ein Tor (im Pokal gegen Amateurklub FV Engers). Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte trotz einer offenen Planstelle im Sturmzentrum keine Verwendung mehr für Wahi.

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