Flammkuchen-Kartoffeln sind ein schnelles und einfaches, deftiges Mittagessen. Wer sie mit übrig gebliebenen Kartoffeln zubereitet, ist noch schneller mit der Zubereitung. Gerade mal 45 Minuten dauert der ganze Spaß und davon übernimmt 25 Minuten der Backofen. Was meine Familie so daran liebt? Sie sind ohnehin große Kartoffelfans und in Kombination mit der cremigen Soße, dem Speck und dem Käse schmeckt es natürlich nochmal so gut! Geschmacklich erinnert das alles natürlich sehr an den guten alten Flammkuchen … lediglich der Knusperfaktor fehlt. Aber das ist auch gar nicht wichtig.

Mich erinnern die Flammkuchen-Kartoffeln immer an Omas Küchentisch, an dem es überwiegend Hausmannskost gab, die mit einfachen Zutaten auskam. Nie überkandidelt, selten was für die schlanke Linie und immer unglaublich lecker. Anders ist das mit diesem Ofengericht auch nicht. Wir haben alle Zutaten dafür immer im Haus, vielleicht geht’s euch ja auch so. Es gibt ja nichts Schöneres als schnelle Gerichte, für die man nicht noch extra einkaufen muss. Und wenn ihr wisst, dass am Tag drauf oder am übernächsten Tag Flammkuchen-Kartoffeln geben soll, kocht doch gleich ein paar Kartoffeln mehr!
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Flammkuchen-Kartoffeln Rezept für 4 Portionen
Ihr findet auf herzelieb noch mehr Hausmannskost Rezepte! Schaut euch auch die Knusperkartoffeln, die gefüllten Kartoffelnester oder die Bratwurstpfanne an.

Zutaten
Für das Flammkuchen-Kartoffeln Rezept braucht ihr
800 Gramm gekochte Kartoffeln,
1 Prise Liebe,
1 Zwiebel,
1 Knoblauchzehe,
200 Gramm Schmand,
150 Gramm Kräuterfrischkäse,
1 Prise Zucker,
1 Prise Muskat,
1–2 Prisen Pfeffer,
200 Milliliter Gemüsebrühe,
125 Gramm Schinkenwürfel,
120 Gramm geriebener Käse und
1 Esslöffel Schnittlauchröllchen als Deko.
Zubereitung
Wer wissen möchte, wie man das Gericht abwandeln kann, wie groß die Kartoffeln sein sollen und welche Käsesorten geeignet sind, scrollt einfach weiter runter zu den Tipps. Dort erfahrt ihr, wie man Zutaten austauschen kann und welche Zutaten ich genau verwende.
- Zunächst alle Zutaten für die Flammkuchen-Kartoffeln abwiegen, abmessen und bereitstellen.
- Eine Auflaufform bereitstellen und mit Trennspray einsprühen oder dünn fetten.
- Ein Blech in die untere mittlere Schiene des Backofens schieben.
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
- Dann die Zwiebel klein würfeln und den Knoblauch fein hacken. (Ich verwende eine Knoblauchwippe (siehe unten))
- Nun Schmand, Frischkäse, Zucker, Muskat und Pfeffer in einer separaten Schüssel miteinander verrühren.
- Vorsichtig Gemüsebrühe dazugießen und unterrühren.
- Die Zwiebelwürfel, den gehackten Knoblauch, die Schinkenwürfel unter die Soße heben.
- Die Kartoffeln in der Auflaufform verteilen.
- Die Soße darübergießen und den Käse darauf verteilen.
- Die Form für 25–30 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.
- Vor dem Servieren mit Schnittlauchröllchen bestreuen.
Die Flammkuchen-Kartoffeln sind fertig, wenn der Käse leicht gebräunt ist. Ich würde nach 20 Minuten schon mal in den Ofen schauen und alles gut im Auge behalten. Bei uns wird dieses Gericht ohne Beilagen verputzt, aber ein Salat passt immer dazu!
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Das habe ich bei diesem Flammkuchen-Kartoffel-Rezept verwendet:
- Meine Lieblingsschüsseln – rutschfest!
- meine Waage - sehr genau und normalen Batterien.
- Meine Küchenmaschine - es gibt zur Zeit meiner Meinung nach keine Bessere. 7 Liter.
- Kochmesser 20 Zentimeter
- Schneidebrett - nachhaltig, aus Reishülsen, spülmaschinenfest, schnittfest und messerschonend!
- Lieblingsmessbecher - von oben abzulesen, einfach genial!
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Tipps für die Flammkuchen-Kartoffeln
Es ist sinnvoll, dass die Kartoffeln nicht zu groß sind und etwa die gleiche Größe haben. Sie sollen nebeneinander und auf keinen Fall übereinander liegen, damit sie sich gleichmäßig erwärmen, wenn man Kartoffeln vom Vortag verwendet. Sind die Kartoffeln stark unterschiedlich groß, halbiere oder viertle ich sie. Gern verwende ich auch Drillinge für dieses Ofengericht. Frisch gekochte Kartoffeln sind warm, da muss man sich nicht ganz so viele Gedanken machen.
Ich koche die Kartoffeln mit Schale schon einen Tag vor der Zubereitung. Dann geht´s richtig schnell mit der Zubereitung. Nur kurz pellen und in der Auflaufform platzieren. Damit sie nicht zu kalt sind, vorher bitte aus dem Kühlschrank nehmen. Kartoffeln, die 12–24 Stunden ruhen, entwickeln resistente Stärke, die der Körper nicht verwerten kann, und die sind ein toller Ballaststoff.
Welchen Käse ich verwende? Das, was im Kühlschrank zu finden ist. Am liebsten schnittfesten Mozzarella oder einen jungen Gouda. Aber auch mit mildem Danbo, Gruyere oder Emmentaler hab ich die Flammkuchen schon gemacht. Die Käsesorte soll nicht zu würzig sein und wer gerne möchte, dass der Käse Fäden zieht, sollte zu einem jungen Käse greifen.
Statt Räucherspeck kommt bei mir Bacon zum Einsatz. Er ist etwas milder, aber auch fettiger. Wer es noch milder möchte, kann die Flammkuchen-Kartoffeln auch mit gekochtem Schinken zubereiten.
Flammkuchen-Kartoffeln kann man auch noch wunderbar am nächsten Tag essen. Einfach nochmal in den Ofen stellen oder in der Mikrowelle erwärmen. Gut verpackt und gekühlt ist das Ofengericht etwa 2 Tage haltbar. Einfrieren kann man den Auflauf nicht.
Bei Flammkuchen stehen der Geschmack nach Speck, Zwiebeln und Sauerrahm im Vordergrund. Wer unbedingt noch Kräuter dazugeben möchte, kann einen Zweig Thymian in die Form legen, sodass er von der Soße bedeckt ist. Mit getrockneten Kräutern wäre ich vorsichtig, weil sie im Ofen gern verbrennen. Unter die Schmandsoße würde ich sie nicht rühren.
Ich mache meine Flammkuchen-Kartoffeln mit gekauftem Kräuterfrischkäse und achte darauf, dass es keine Frischkäse-Zubereitung ist. Auf der Zutatenliste sollen nur Frischkäse und Kräuter stehen. Selbstverständlich kann man auch selbst Kräuter in den Käse rühren. In klassischen Kräuterfrischkäse gehören üblicherweise Schnittlauch, Petersilie, Dill und Kresse. Manchmal werden auch Basilikum, Kerbel, Estragon, Thymian, Rosmarin oder Oregano ergänzt. In den Frischkäse können auch getrocknete Kräuter gerührt werden … aber mit der Menge bitte nicht übertreiben.
Wer keinen Schmand hat, oder ihn nicht bekommen kann, mischt zu gleichen Teilen Crème fraîche und saure Sahne. Das ergibt etwa den Fettgehalt von deutschem Schmand. Wichtig ist, dass es gesäuerte Milchprodukte sind, denn dieses Gericht braucht ein wenig säuerlichen Geschmack.

Lasst euch dieses Gericht gut schmecken, es ist nicht nur schnell gemacht, es ist auch so lecker, dass bei uns nie – und ich meine wirklich nie – etwas übrig bleibt. Für mich ist es auch eine tolle Resteverwertung. Denn genau für Gerichte wie dieses bewahre ich Käsereste auf.
Solltet ihr noch Fragen zum Rezept oder Fehler im Text gefunden haben, schreibt mir doch bitte einen Kommentar direkt unter diesem Beitrag. Ich antworte immer so schnell es geht. Und besucht und folgt mir doch gern auf Facebook oder Instagram! Ich freu’ mich auf euch.
Und nun: Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen. Ich bin mir ja fast sicher, dass es euch schmecken wird.
Guten Appetit und alles Liebe,
miho
Michaela Lühr
Seit Februar 2013 schreibe ich meinen Foodblog herzelieb. Herzhafte Gerichte und süße Leckereien sind hier zu finden. Es lohnt sich also vorbeizuschauen. Foodblogger | Foodblog | Imkerin | Heilpraktikerin | Ernährungsberaterin

