Stand: 13.10.2026 • 22:36 Uhr
Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt bleiben ohne Pflichtspielniederlage. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann auch sein drittes Gruppenspiel in der European League. Gegen den rumänischen Vertreter HC Buzau gab es vor 3.477 Zuschauern einen 36:27 (17:14)-Heimsieg.
Damit haben die Norddeutschen aus bisher drei absolvierten Gruppenspielen die maximale Ausbeute von sechs Punkten erzielt. Am Dienstag, den 17. November, muss das Team von Aleš Pajović dann am vierten Spieltag der Gruppenphase bei den Rumänen antreten, die sich gerade im ersten Durchgang teuer verkauften und die Flensburger anfangs vor Probleme stellten.
Buzau stellt SG zunächst vor Probleme
Buzau legte nämlich an der Förde los wie die Feuerwehr und überrumpelte die Gastgeber mit seinem temporeichen Angriffsspiel. Nach sieben Minuten lag die SG mit 3:6 zurück und hatte Mühe, in die Partie zu finden. Vor allem der emsige und quirlige Zanas Gabrielius Virbauskas, dem bis zur Halbzeit insgesamt zehn Tore gelangen, stellte die Defensive der Hausherren vor Probleme.
Es dauerte bis zur 13. Minute, ehe Flensburgs Simon Pytlick der erste Ausgleich der Partie gelang (7:7). Die Paraden von Simon Möller waren Mitte der ersten Halbzeit der Garant dafür, dass die Partie in Richtung der Norddeutschen kippte. Ein Drei-Tore-Lauf inklusive des Treffers von Kent Robin Tönnesen verlieh den Schleswig-Holsteinern eine Drei-Tore-Führung, die sie bis zur Halbzeit nicht mehr hergaben (17:14).
Flensburg zieht an und setzt sich ab
Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber dann schnell ihrer Favoritenrolle gerecht. Der European-League-Sieger von 2024 und 2025 erzielte in den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs fünf Treffer und baute seinen Vorsprung auf 22:16 aus - das war die Vorentscheidung.
Die Rumänen zollten mit zunehmender Spieldauer ihrem anfänglichen Tempo Tribut und hatten den Norddeutschen nichts mehr entgegenzusetzen. Patrick Volz sorgte mit seinem Treffer in der 46. Minute für eine zwischenzeitliche Elf-Tore-Führung der SG (28:17). In den Schlussminuten leisteten sich die Hausherren noch ein paar Fehlwürfe, was den ungefährdeten 36:27-Erfolg am Ende jedoch nicht gefährdete.
Witzke feiert Comeback
In der zweiten Halbzeit feierte Luca Witzke sein Comeback bei den Flensburgern. Zuletzt hatte der Rückraumspieler im November 2025 gespielt. Seitdem war der 27-Jährige verletzt ausgefallen. Die Nachwuchsakteure Moritz Detlefsen (18 Jahre) und Jonas Rithaporn (20) wurden von SG-Coach Pajovic ebenfalls mit Spielzeit bedacht. Alle drei trugen sich auch in die Torschützenliste ein.
Beste Werfer der Norddeutschen waren die jeweils siebenfachen Torschützen Volz und Tönnesen. Für die Gäste war Virbauskas elfmal erfolgreich.