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Am Stadtrand von Paris wurden Migranten in einem Lkw aufgefunden, darunter auch Frauen und Kinder. Offen ist, ob sie von einem Schleusernetzwerk dorthin gebracht wurden.
Quelle: DIE ZEIT, dpa,
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Aktualisiert am 26. August 2026, 18:57 Uhr
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In Paris haben Einsatzkräfte 58 Migranten in einem geparkten Lastwagen entdeckt. Das Fahrzeug stand nachts ohne Fahrer am Rand der französischen Hauptstadt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Zum Gesundheitszustand der Menschen machte die Behörde keine Angaben. Die Ermittler versuchen demnach herauszufinden, ob die Menschen von einem organisierten Schleusernetzwerk an einen bestimmten Ort gebracht werden sollten.
Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zum Verdacht der bandenmäßigen Beihilfe zur illegalen Einreise, des illegalen Verkehrs oder Aufenthalts von Ausländern in Frankreich ein. Französischen Medienberichten zufolge befanden sich auch Kinder und Frauen in dem Lastwagen. Demnach kamen 26 Migranten ohne Aufenthaltstitel in Gewahrsam.
Erst Anfang August wurden 157 Menschen nach einem Bootsbrand auf dem Ärmelkanal gerettet und nach Frankreich gebracht. Immer wieder versuchen Migranten so das Land zu verlassen und nach Großbritannien zu gelangen. Schleuser setzen dabei immer größere Schiffe mit immer mehr Menschen ein und riskieren damit deren Leben. 2025 wurden Behörden zufolge bereits zehn solcher Boote mit mehr als 100 Migranten an Bord festgestellt.