Der FC Bayern hat sich nach monatelangem Poker mit Konrad Laimer geeinigt und Österreichs WM-Teilnehmer langfristig gebunden. Der 29-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029, wie der Rekordmeister aus München einen Tag nach dem WM-Finale mitteilte.
Für ihn sei es etwas sehr Besonderes, im Trikot des FC Bayern aufzulaufen. „Ich habe schon oft betont, wie happy ich in München bin und dass es riesig Spaß macht, in dieser Mannschaft Fußball zu spielen“, sagte Laimer. Der vielseitige Österreicher war beim Double-Gewinn der Bayern in der Vorsaison einer der absoluten Schlüsselspieler von Trainer Vincent Kompany, der Laimer meist als Außenverteidiger einsetzte.
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Hoeneß sprach über Maradona-Vergleich
„Wir schätzen Konnys Vielseitigkeit, Leidenschaft und Konstanz enorm. Er ruft beständig seine Qualitäten ab, Saison für Saison, Spiel für Spiel“, sagte Sportdirektor Christoph Freund über den Profi, der 2023 von RB Leipzig zu den Münchnern wechselte. Auf Fotos ist zu sehen, wie Laimer an der Seite von Freund, Sportvorstand Max Eberl und Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen fröhlich ein Bayern-Trikot präsentierte.
Der Poker um Laimers neuen Vertrag hatte sich lange hingezogen. Anfang Mai, rund um die Champions-League-Halbfinals gegen den späteren Titelträger Paris Saint-Germain, hatte sich auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß zu der Thematik zu Wort gemeldet.
„Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt“, sagte Hoeneß bei DAZN zum Thema Gehalt.
Eberl versicherte, es gebe „kein böses Blut, keine Missstimmung, gar nichts“, sondern nur zwei unterschiedliche Standpunkte. Pünktlich zum Bayern-Trainingsauftakt haben sich die Parteien nun geeinigt.
© dpa-infocom, dpa:260720-930-413378/1
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