Google, Microsoft & Co.: Schützen Sie selten genutzte Konten

Stand: 23.07.2026, 05:37 Uhr

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Arbeit am Computer

Es ist keine große Arbeit, kann aber viel Ärger ersparen: der gelegentliche Log-in bei Online-Accounts. © Sebastian Gollnow/dpa

Plötzlich ist der Zugang weg? Viele Online-Konten werden nach längerer Inaktivität einfach gelöscht. Was Sie tun müssen, damit Ihre Accounts nicht auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Berlin - Schon seit einiger Zeit löscht Google inaktive Accounts - oder droht zumindest damit. Wer ein Konto für Gmail & Co besitzt, dieses aber längere Zeit nicht genutzt hat, sollte sich dort also besser wieder einmal anmelden, wenn der Account im Zweifel nicht verloren gehen und die Mail-Adresse nicht wieder zur allgemeinen Registrierung freigegeben werden soll.

Die große Frage: Was bedeutet inaktiv? Das hat Google klar umrissen. Wenn es zwei Jahre lang keinen Log-in bei einem Konto mehr gegeben hat, kann dies dazu führen, dass das Konto gelöscht wird. Bevor es so weit kommt, sollte man aber schon diverse E-Mail-Hinweise von Google erhalten haben.

Hin und wieder anmelden wirkt - gegen Kontoverlust

Trotzdem ist es sicherer, sich ganz allgemein bei Konten, die man nicht mehr schwerpunktmäßig oder regelmäßig nutzt, aber behalten möchte, hin und wieder anzumelden. Tipp: Ein einfacher Serientermin im Kalender hilft, solche Dinge nicht zu vergessen.

Zwei Jahre sind dabei keine allgemeingültige, aber auch keine unübliche Zeitspanne: Microsoft-Konten etwa können auch nach diesem Zeitraum gelöscht werden, wenn es keine Aktivität gab.

Ob 30 Tage, 2 Jahre oder 3 Jahre - irgendwann ist es vorbei

Aber Achtung: Der Zeitraum kann ebenso deutlich kürzer, aber auch deutlich länger ausfallen. Der Kurznachrichtendienst X beispielsweise fordert eine Anmeldung mindestens alle 30 Tage. Und Sony behält sich vor, Playstation-Network-Konten nach drei Jahren Inaktivität zu löschen, schickt aber auch Erinnerungs-Mails.

Ob jeder Dienst die eigenen Inaktivitätsregeln durchsetzt und am Ende das Löschen wirklich vollzieht, ist nicht sicher. Aber will und kann man das riskieren? Eher nicht. Also lieber ab und zu einloggen und beim jeweiligen Dienst die Richtlinien zum Umgang mit Nichtnutzung studieren. Meist finden sich diese im Hilfe- beziehungsweise Support-Bereich der Webseite des Dienstes. dpa