Grand Theft Auto VI: Microsoft und Discord sollen Daten zu Leak-Verantwortlichen herausgeben

Grand Theft Auto VI: Take-Two geht gegen die Leak-Verbreitung vor und fordert Informationen von Microsoft.

Die Jagd nach den Verantwortlichen hinter den aktuellen Grand Theft Auto VI-Leaks erreicht Microsoft. Take-Two Interactive hat in New York eine gerichtliche Vorladung eingereicht, die Microsoft zur Herausgabe von Informationen im Zusammenhang mit den verbreiteten Leaks auffordert.

Neben Microsoft richtet sich die Vorladung laut dem Bericht auch an Discord, Google und weitere Unternehmen. Take-Two will dadurch Informationen erhalten, die bei der Identifizierung der Personen hinter den Veröffentlichungen helfen könnten.

Take-Two geht gegen die Leak-Verbreitung vor

Die Gruppe Cyberleeks verbreitet seit vergangener Woche immer wieder Gameplay-Material und andere Inhalte aus Grand Theft Auto VI über soziale Netzwerke und weitere Plattformen. Die Veröffentlichungen erfolgen offenbar schrittweise.

Take-Two reagiert nun juristisch auf die Verbreitung des Materials. Die angeforderten Informationen könnten dabei helfen, die Verantwortlichen hinter den Leaks zu identifizieren.

Microsoft und Discord im Fokus

Die gerichtliche Vorladung betrifft neben Microsoft auch Discord, Google und weitere Unternehmen. Welche konkreten Daten die einzelnen Unternehmen herausgeben sollen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht vollständig hervor.

Take-Two versucht damit offenbar, die Verbreitung der geleakten Inhalte zurückzuverfolgen und die Personen hinter Cyberleeks ausfindig zu machen.

Die Leaks haben gleichzeitig Auswirkungen auf Take-Two. Laut dem Bericht verlor die Aktie des Unternehmens innerhalb der vergangenen Woche rund zwei Prozent, liegt im laufenden Jahr allerdings weiterhin im Plus.

Offizielle Präsentation steht bevor

Die aktuellen Leaks kommen kurz vor einer geplanten offiziellen Präsentation von Grand Theft Auto VI. Am 27. August 2026 soll Netflix weiteres Gameplay-Material des Spiels zeigen.

Während Take-Two gegen die unautorisierten Veröffentlichungen vorgeht, rückt damit gleichzeitig die nächste offizielle Präsentation des mit Spannung erwarteten Spiels näher.

Die gerichtlichen Schritte zeigen, dass Take-Two die aktuellen Leaks nicht einfach hinnehmen will. Ob die angeforderten Daten letztlich zur Identifizierung der Verantwortlichen führen, bleibt abzuwarten.

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