Bootsdrama auf der Elbe: Beim Abschleppen folgt die nächste Panne

Polizei

Großeinsatz auf der Elbe: Auch Helfer-Boot hat plötzlich Motorschaden

Yanick Gabriel Kofahl Yanick Gabriel Kofahl NEWS-TEAM

23. Oktober 2026 - 19:56

Polizeiboot mit Blaulicht auf der Süderelbe bei Hamburg-Wilhelmsburg neben einem manövrierunfähigen Boot.
Das defekte Boot auf der Süderelbe wurde von einem Polizeiboot längsseits in eine Werft gebracht.
HamburgNews Christoph Seemann

Ein manövrierunfähiges Boot löst auf der Süderelbe einen größeren Einsatz aus. Auch ein Rettungshubschrauber rückt an. Dann gibt es die nächste Panne.

Ein defektes Boot hat am Freitagnachmittag auf der Süderelbe in Wilhelmsburg für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt.

Gegen 16.07 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Finkenrieker Hauptdeich gerufen. Zunächst wurde eine Gefahr für Menschenleben befürchtet. Nach Angaben der Polizei hatte der Bootsführer zunächst ein Leck an seinem Boot gemeldet. Das Schiff ließ sich nicht mehr steuern. Drei Feuerwehrboote und ein Rettungshubschrauber rückten an, wie die Feuerwehr der MOPO sagte.

Polizeieinsatz auf der Süderelbe – Boot havariert

Offenbar war der Motor überhitzt. Zwei andere Boote versuchten daraufhin, den Havaristen abzuschleppen. Doch dabei gab es die nächste Panne: Eines der beiden Helfer-Boote erlitt ebenfalls einen Motorschaden.

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Schließlich übernahm die Wasserschutzpolizei. Ein Polizeiboot nahm das manövrierunfähige Schiff längsseits und brachte es in eine Werft, wie die Polizei der MOPO sagte.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Nach rund 30 Minuten konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Die zunächst befürchtete Gefahr für Menschenleben bestätigte sich nicht.

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