Hausverbot im Weißen Haus: Drei Medien reichen Klage ein
Stand: 22.09.2026, 08:04 Uhr
Drei Medien klagen gegen den US-Präsidenten: Das Weiße Haus entzog ihnen die Akkreditierungen – wegen angeblicher „Fake News“. Jetzt wehren sie sich.
Washington, D.C. – Die drei Medien, die Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche aus dem Weißen Haus verbannt hat, reichen eine Klage wegen Verletzung des First Amendment ein. Damit verfolgen sie das Ziel, ihren Zugang wiederherstellen zu lassen.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com
In einer gemeinsamen Erklärung am Montag teilten CNN, Politico und MS NOW mit: „Heute Morgen haben wir die Regierung darüber informiert, dass wir noch heute Klage einreichen, um unsere Rechte aus dem First Amendment zu schützen und das Prinzip zu verteidigen, dass nicht die Regierung darüber entscheidet, worüber die Presse berichtet oder was sie veröffentlicht.“

„Ohne jede Ankündigung oder ein ordentliches Verfahren hat das Weiße Haus die Akkreditierungen unserer Journalistinnen und Journalisten entzogen, weil es unsere Berichterstattung missbilligte. Wird dies nicht angefochten, bedroht es die Pressefreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf unabhängigen Journalismus ohne staatliche Einflussnahme.“
Klage als Reaktion auf Hausverbot im Weißen Haus
In einem Beitrag auf Truth Social am Freitag erklärte Trump, die drei Medien würden keinen Zutritt zum Weißen Haus erhalten, „als Folge ihrer ständigen ‚Berichterstattung‘ über FAKE NEWS!“ Er sagte weiter: „Medien sollten nicht ständig FIKTION und LÜGEN schreiben oder berichten dürfen, wenn sie über den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Trump-Regierung oder die Vereinigten Staaten von Amerika berichten. Weitere Fake-News-Medien werden folgen.“
Korrespondentinnen und Korrespondenten der drei Medien wurden am Samstagmorgen am Weißen Haus abgewiesen. Die Weißes-Haus-Korrespondentin von MS NOW, Akayla Gardner, sagte live auf Sendung, ihr Zutrittsausweis sei ihr abgenommen worden.