Stand: 11.10.2026, 20:00 Uhr
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In Hessen führen KFZ-Mechatronik und Büromanagement das Ranking an. Bei Frauen bündeln drei Berufe schon mehr als ein Viertel aller Verträge.
Hessen – Ob PS-starke Motoren, moderne IT-Systeme oder die Organisation im Büro – Hessens Jugendliche setzen bei ihrer Berufswahl auf eine Mischung aus bewährten Klassikern und modernen Zukunftsbranchen. Ein Blick auf die Ausbildungszahlen für das Jahr 2025 zeigt deutlich, welche Berufe im Land besonders hoch im Kurs stehen.
Wie aus den aktuellen Erhebungen des Hessischen Statistischen Landesamtes hervorgeht, steht der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers an der Spitze der hessischen Ausbildungslandschaft. Mit 5105 Ausbildungsverhältnissen stellt dieser Fachbereich knapp sechs Prozent aller Auszubildenden im Land und verweist die Kaufleute für Büromanagement mit 4600 Verträgen knapp auf den zweiten Platz.
Beim Blick auf die im Jahr 2025 neu geschlossenen Verträge zeigt sich allerdings ein leicht verändertes Bild. Hier zieht das Büromanagement mit 1773 Neuabschlüssen minimal am Kraftfahrzeuggewerbe vorbei, das auf 1745 Verträge kommt. Zu den weiteren hoch im Kurs stehenden Berufen gehören der Fachinformatiker mit über 3500 Auszubildenden, der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie die Medizinischen Fachangestellten.
Berufe werden weiterhin von einzelnen Geschlechtern dominiert
Die Statistik des Landesamtes offenbart zudem weiterhin deutliche geschlechtsspezifische Präferenzen bei der Berufswahl. Bei den jungen Männern dominieren Handwerk und Informationstechnik das Ranking uneingeschränkt: Fast neun Prozent aller männlichen Azubis erlernen das Handwerk des KFZ-Mechatronikers, gefolgt vom Anlagenmechaniker, dem Fachinformatiker und dem Elektroniker.
Weibliche Auszubildende entscheiden sich hingegen mehrheitlich für kaufmännische Berufe und das Gesundheitswesen. Allein die drei beliebtesten Frauenberufe – Kaufleute für Büromanagement sowie Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte – vereinen zusammen mehr als ein Viertel aller weiblichen Ausbildungsverhältnisse auf sich.
Insgesamt verdeutlichen die Zahlen des Hessischen Statistischen Landesamtes eine starke Konzentration bei den Ausbildungsberufen. Von den landesweit 87.109 Auszubildenden entfällt fast die Hälfte auf die Top-15-Berufe, was die zentrale Rolle dieser Schlüsselbranchen für den hessischen Arbeitsmarkt unterstreicht.