
Hat gleich zu Beginn der Saison wieder zu seiner besten Form gefunden: Cihat Topatan (li.) und die TSG Sprockhövel schwimmen aktuell auf einer Erfiolgswelle.© FUNKE Foto Services | Jürgen Theobald
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Sieben Punkte aus den ersten vier Partien der Saison, dazu schon 13 erzielte Treffer - es läuft derzeit richtig gut beim Oberligisten TSG Sprockhövel. Die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika, die zum Ende der vergangenen Spielzeit noch ein wenig hatte zittern müssen, hat nach dem personell gewaltigen Umbruch im Sommer schon bestens in die Spur gefunden. Ob sich die jüngste Erfolgsserie am Freitag (19 Uhr; Wattgeht-Arena) auch gegen Überraschungs-Tabellenführer SpVgg. Vreden wird fortsetzen lassen, muss sich unter Flutlicht zeigen. Wir berichten im Liveticker.
Tabellenfünfter gegen Spitzenreiter - die Fans in Sprockhövel dürfte am Freitagabend eine hochinteressante Partie erwarten. Die TSG hat bei ihren letzten beiden Auftritten (7:0 gegen den TuS Hiltrup, 3:1 beim ASC 09 Dortmund) ihre fußballerischen Qualitäten hinlänglich unter Beweis gestellt. „Es macht wirklich Spaß, mit der Truppe zu arbeiten - da ist sowohl im Training als auch in den Spielen richtig Feuer drin“, hatte Co-Trainer Christian Antwi-Adjei kürzlich noch gesagt.
TSG Sprockhövel stellt bislang mit 13 Treffern die torhungrigste Offensive
Zwei Spiele haben die Sprockhöveler bislang daheim bestritten, nach dem Remis gegen Arminia Bielefelds U 21 folgte die Sieben-Tore-Gala gegen Hiltrup - da war das Balaika-Team in Sachen Spielfreude kaum zu bremsen. Mit diesem Auftritt und dem eindrucksvollen Resultat im Rücken gelang dann auch ein überzeugender Sieg in Aplerbeck auf ungewohntem Naturrasen. Warum also sollte jetzt nicht auch gegen die Vredener ein Dreier drin sein?

Sprockhövels Trainer Andrius Balaika (re., hier mit Co-Trainer Christian Antwi-Adjei) erlebte in der vorigen Saison zwei bittere Niederlagen gegen Vreden.© FUNKE Foto Services | Walter Fischer
Doch Vorsicht vor den Münsterländern ist allemal geboten. Die Mannschaft von André Dörr und Romario Wiesweg hat bereits drei Partien für sich entschieden, lediglich beim starken Neuling RW Maaslingen setzte es eine 2:5-Niederlage. Vor allem die körperbetonte Spielweise liegt den Vredenern, die in der vorigen Saison beide Spiele gegen die TSG Sprockhövel gewannen - daheim mit 1:0, auswärts mit 4:2. Besondere Brisanz erhält das Duell, weil Sprockhövels Co-Trainer Antwi-Adjei in der Vorsaison in Vreden rassistischen Anfeindungen eines Zuschauers ausgesetzt war, danach Anzeige erstattete.
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Entsprechend wartet auf die vermutlich zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer ein packendes Oberliga-Duell zweier spielstarker Mannschaften, die vor allem in der Offensive ihre Stärken haben. Für das Balaika-Team, das mehr als ein Dutzend neuer Spieler zu integrieren hatte, wird das mutmaßlich die ultimative Standortbestimmung - wie weit kann es wirklich gehen in dieser Saison für die TSG?
Wir berichten am Freitag ab ca. 18.50 Uhr im Liveticker von der Auseinandersetzung in der Wattgeht-Arena. Schiedsrichter der Begegnung ist Adrian Mazurkiewicz.