Ihr Hund weiß, wann Sie glücklich sind: Gehirnscans enthüllen verblüffende Fähigkeit
Stand: 21.09.2026, 14:00 Uhr
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Hunde erkennen, ob wir lachen oder weinen – das beweisen jetzt MRT-Scans. Was im Hundegehirn bei menschlichen Gefühlen passiert, ist verblüffend.
Mexiko-Stadt – Hunde verfügen über die Fähigkeit, menschliche Emotionen anhand von Gesichtsausdrücken im Gehirn differenziert zu verarbeiten. Eine neue Hirnscan-Studie zeigt, dass lächelnde Gesichter bei Hunden eine verstärkte Aktivität in Gehirnregionen auslösen, die mit höheren kognitiven Fähigkeiten und dem Belohnungssystem verknüpft sind, wie Ethnos berichtete.
Spezifische Gehirnmuster bei positiven Signalen
In der ersten Phase der Untersuchung betrachteten acht Hunde Bilder fremder Menschen mit glücklichem oder neutralem Gesichtsausdruck während einer funktionellen Magnetresonanztomographie. Der Schläfenlappen und der Schweifkern zeigten beim Anblick glücklicher Gesichter eine deutlich höhere Aktivität. Wissenschaftler bringen dieses Muster mit der Verarbeitung positiver Emotionen in Verbindung. Die Erstautoren der Studie betonten, dass die Domestizierung der Tiere soziale Fähigkeiten gefördert habe, um Menschen besser zu verstehen und mit ihnen zu kooperieren.
Differenzierte Reaktion auf negative Gefühle
In einem weiteren Versuchsdurchgang untersuchte das Team die Hirnaktivität von 12 Hunden bei Motiven mit Freude, Wut, Angst und Trauer. Mithilfe von maschinellem Lernen identifizierten die Forscher klare, unterschiedliche Aktivitätsmuster für negative Emotionen. Die Reaktionen auf Angst unterschieden sich dabei von jenen auf Trauer oder Wut, was darauf hindeutet, dass Hunde verschiedene Arten negativer Gefühle gezielt unterscheiden, wie La Razon berichtete. Die Einbindung des Schweifkerns bei glücklichen Gesichtern deutet darauf hin, dass das Belohnungszentrum der Tiere ähnlich auf soziale Reize wie auf Futter reagiert.
Freiwillige Teilnahme und Einflüsse des Alltags
Für die Scans wurden die Tiere schrittweise an die Geräusche und die Position im MRT-Gerät gewöhnt. Die Teilnahme erfolgte vollkommen freiwillig, und die Hunde konnten die Untersuchung jederzeit abbrechen, wie Ethnos berichtete. Während die Experimente mit statischen Bildern arbeiteten, verarbeiten Hunde im Alltag zusätzlich Körpersprache, Stimme und Geruch. Auch Verhaltensexperten bestätigen, dass Hunde menschliche Stimmungsschwankungen wie Trauer, Frustration oder Verwirrung kontinuierlich wahrnehmen und ihr eigenes Verhalten spontan anpassen, wie okdiario.com berichtete. (Redaktion)