Jürgen Klopp lässt Deutschlands Jugend wieder hoffen
Stand: 05.10.2026, 00:07 Uhr
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Klopp kündigt für November einen deutlich kleineren DFB-Kader an. Trotzdem dürfen sich auch bislang nicht beachtete Spieler Hoffnung machen.
Thessaloniki – Die XXL-Länderspielpause ist für die deutsche Nationalmannschaft mit dem torlosen Remis in Thessaloniki gegen Griechenland beendet. Jürgen Klopp wirft nach dem Spiel am RTL-Mikrofon bereits einen Blick auf die nächsten DFB-Duelle Mitte November: „Natürlich werden wir da nicht mit 44 Spielern hinfahren“, erklärt er. Für die Rückspiele gegen Serbien und die Niederlande in der Nations League wird er sich mit dem klassischen 23‑Mann-Kader begnügen.

Wer es in dieses Aufgebot schafft, bleibt offen. In den vergangenen drei Wochen sammelten auch Spieler Pluspunkte, die die 83 Millionen Bundestrainer der Republik bislang kaum auf dem Zettel hatten. Klopp macht jedoch deutlich: Bei der Auswahl schaut er auch über den zuletzt nominierten Kreis hinaus.
Klopp öffnet die Tür auch für die deutsche U21
„Ich habe die U21 noch gar nicht geguckt, die haben wir nur so im Vorbeigehen gesehen“, so Klopp. „Die Tür ist offen, es ist für jeden die Tür offen“, wiederholt er das Versprechen seiner Antrittskonferenz. „Es geht um die Art und Weise, wie wir spielen, das ist wichtig. Das gibt den Jungs die Möglichkeit, dann Fußball zu spielen“, erklärt er weiter.
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Die DFB-Junioren überzeugten parallel zur A-Nationalmannschaft bei der Qualifikation für die U21-Europameisterschaft im kommenden Jahr. Zu Buche stehen ein 4:0-Sieg über Lettland – noch mit Tom Bischof als Kapitän, der kurz darauf zum Klopp-Kader dazu stieß – und ein 4:1-Erfolg auf Malta. Am Dienstag folgt noch die Partie gegen Georgien – eine weitere Chance, sich für den November zu beweisen.
Was Klopp konkret von seinen Spielern sehen will: „Wenn wir kollektiv so verteidigen, wie wir das heute getan haben, dann können die Jungs auf einmal kicken. Wenn du die ganze Zeit dem Ball hinterherlaufen musst oder im eigenen 16er irgendwie rumgrätschst, dann ist das schwieriger“, erklärt er. „Und dass sie sich so darauf eingelassen haben, da bin ich echt glücklich drüber. Und das wird die Basis sein und jeder, der bereit ist, diese Art Fußball zu spielen. Die Tür ist sperrangelweit offen.“
Und weiter: „Da wird jetzt keiner im November zu Hause gelassen, weil er nicht gut genug ist, sondern weil wir mit 23, 24 dann einen Abschluss machen müssen mit dem Kader und dann geht‘s weiter“, so Klopp. „Und das ist wichtig, weil das natürlich dann trotzdem eine Gruppe ist, mit der wir arbeiten jetzt in der Zukunft.“ (hbr)