Führungskräfte: Sieben Dinge, die Manager von Jürgen Klopp lernen können
Klopp wird neuer Bundestrainer. Der DFB gewinnt einen Motivator. Sein Führungsstil ist so gut, dass auch andere Chefs sich davon etwas abschauen können, sagt ein Forscher – und erklärt, wie.
Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp: Zuversicht, auch in ausweglosen Situationen. Foto: Florian Wiegand/dpa
Düsseldorf. Manchmal verplappert sich Jürgen Klopp. Kurz vor dem WM-Start gegen Curaçao Anfang Juli sagte er als Experte der Plattform Magenta TV: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Dann, noch einmal mit Nachdruck: „Noch.“
Es folgte eine tagelange Debatte: Macht Klopp dem Bundestrainer live im TV den Job streitig? Klopp entschuldigte sich zwar anschließend öffentlichkeitswirksam. Doch Wochen später ist klar: Julian Nagelsmann ist raus – und Klopp wird sein Nachfolger.
Als neuer Bundestrainer soll er die Nationalmannschaft nach dem erneuten WM-Debakel zurück an die Weltspitze führen. Einer seiner Schlüssel, um dieses Ziel zu erreichen, ist sein Führungsstil, aus dem auch Manager in der Wirtschaft etwas lernen können. „Verhaltensweisen von Führungskräften im Sport lassen sich durchaus auf die Wirtschaft übertragen“, sagt Roman Briker, Leadership-Experte von der WHU – Otto Beisheim School of Management. „Und von Klopp kann man definitiv lernen.“
Das Handelsblatt hat sieben Lehren herausgearbeitet, die sich Führungskräfte vom neuen Bundestrainer abschauen können.

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