Konflikt um Star-Stürmer: Atlético eskaliert Transfer-Streit mit Flick-Klub

Konflikt um Star-Stürmer

Atlético eskaliert Transfer-Streit mit Flick-Klub

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30.07.2026 | 19:02 Uhr

Zwischen den spanischen Giganten Atlético Madrid und FC Barcelona tobt seit Wochen ein heftiger Poker um Stürmer Julian Alvarez. Der Klub aus der Hauptstadt macht dem Flick-Verein nun heftige Vorwürfe.

Im Zusammenhang mit einem möglichen Wechsel des argentinischen Stürmers Julián Álvarez hat sein Klub Atlético Madrid eine Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, wirft der spanische Erstligist dem an Álvarez interessierten FC Barcelona von Trainer Hansi Flick eine unzulässige Kontaktaufnahme vor.

Atlético zufolge habe Barcelona versucht, den Vizeweltmeister dazu zu bewegen, seinen Abschied zu erzwingen. Neben der Beschwerde bei der FIFA soll sich der Champions-League-Halbfinalist laut spanischen Medien auch an den spanischen Verband RFEF gewandt haben. Dieser hat sich dazu bisher nicht geäußert.

Álvarez, der seit 2024 bei Atlético spielt, hatte während der WM selbst davon gesprochen, Madrid verlassen zu wollen. Es sei "das Beste für alle", ihn gehen zu lassen, sagte der 26-Jährige.

Barca-Chef machte Druck

Mitte Juli hatte Barca-Klubchef Joan Laporta bereits versucht, Druck auf den Konkurrenten auszuüben. "Wir stehen mit einem Angebot bereit. Er ist ein Spieler, den unser Trainer haben möchte, und deshalb haben wir Atlético Madrid das Angebot unterbreitet", bekräftigte Laporta spanischen Medien zufolge bei einem Event des spanischen Fußballverbandes in New York vor dem WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien.

Sein Amtskollege in Madrid hatte Álvarez aber für praktisch unverkäuflich erklärt. "Wir wollen ihn nicht verkaufen. Wir haben das 100-Millionen-Euro-Angebot nicht akzeptiert. Genauso würden wir auch 150 Millionen Euro oder 200 Millionen Euro nicht akzeptieren", hatte Miguel Ángel Gil gesagt.

Ein Angebot über 150 Millionen Euro von Real Madrid hatte Atlético im Juni abgelehnt. Álvarez' Vertrag läuft noch bis Sommer 2030, die Ausstiegsklausel umfasst eine festgeschriebene Ablösesumme von 500 Millionen Euro.

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid