Kultfilm wird weitererzähltTil Schweiger kehrt mit "Der bewegte Mann - Reloaded" ins Kino zurück
22.07.2026, 18:10 Uhr
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Mehr als 30 Jahre nach dem Kinohit "Der bewegte Mann" entsteht eine Fortsetzung. Darin wird Til Schweiger erneut in die Rolle des Frauenhelden Axel schlüpfen. Auch weitere alte Bekannte mischen wieder mit.
Schauspieler Til Schweiger schlüpft noch einmal in die Rolle des Frauenhelden Axel Feldheim. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Kinohit "Der bewegte Mann" entsteht eine Fortsetzung. Das geht aus einer aktuellen Fördermeldung der Film- und Medienstiftung NRW hervor.
Der neue Film trägt demnach den Titel "Der bewegte Mann - Reloaded" und wird von den beiden Kölner Produktionsfirmen Gesellschaft für Feine Filme und Peak Point Pictures verantwortet. Letztere ist erst vor Kurzem als gemeinsames Unternehmen von MMC Studios und Zeitsprung Pictures an den Start gegangen.
Der neue Kinofilm spielt laut Meldung 30 Jahre nach dem ersten Streifen. Ausgerechnet zur Hochzeit seines schwulen Sohnes taucht Axel nach langer Abwesenheit unangekündigt wieder auf. Für seine frühere Partnerin Doro Feldheim (im ersten Film verkörpert von Katja Riemann) und Ersatzvater Norbert Brommer (Joachim Król) bedeutet das reichlich Aufregung, denn ihr sorgsam eingespieltes Patchwork-Leben gerät dadurch ins Wanken.
Rund um Midlife-Crisis und Nachwuchspläne erzählt der Film, wie sich die vertrauten Figuren weiterentwickelt haben. Im Kern dreht sich die Geschichte um die Frage: "Wer ist eigentlich Familie?" Neben Schweiger stehen weitere prominente Namen fest. Laut der Fördermeldung gehören auch Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck zur Besetzung. Ob Riemann und Król wieder dabei sein werden, ist der Meldung nicht zu entnehmen. Die Regie übernimmt Hermine Huntgeburth. Das Drehbuch stammt von Judy Horney und Martin Gypkens und stützt sich wie schon beim Original auf die Comics von Ralf König. Die Film- und Medienstiftung NRW unterstützt das Vorhaben mit 900.000 Euro.
Ralf Königs Comics als Vorlage
Das Original kam 1994 in die Kinos und beruhte ebenfalls auf Königs Zeichnungen. Im Zentrum stand damals der notorisch untreue Axel, dessen Leben ordentlich durcheinandergerät, als ihn Freundin Doro beim Seitensprung ertappt und kurzerhand vor die Tür setzt. Ohne Bleibe kommt Axel bei seinem schwulen Freund Walter (Rufus Beck) und dann bei Norbert unter. Dort sorgt er für Liebesverwirrungen, weil beide Männer sich zu ihm hingezogen fühlen.
Als Doro später erfährt, dass sie schwanger ist, kommen sie und Axel wieder zusammen und heiraten, doch Misstrauen und neue Eskapaden bringen erneut Chaos in die Beziehung.
Regisseur Sönke Wortmann landete mit der Komödie einen Volltreffer: Mehr als sechs Millionen Menschen sahen den Film im Kino, was ihn zu einer der erfolgreichsten deutschen Produktionen der 1990er-Jahre machte. Für Schweiger bedeutete die Rolle den Durchbruch bei einem großen Publikum.
Quelle: ntv.de, csp/spot