Lorbeer
Literaturpreis "Floriana" für Oberösterreicherin Verena Stauffer
Die heimische Autorin überzeugte die fünfköpfige Jury mit einem Text über das klammheimliche Comeback von Atomkraft in Österreich
Der 17. biennale Literaturpreis Floriana ist heuer an die Oberösterreicherin Verena Stauffer gegangen. Für ihren Text Die Hintergrundstrahlung einer Butterblume erhielt sie im Stift St. Florian bei Linz den mit 7.000 Euro dotierten ersten Preis. Thema ihrer Erzählung ist die im Protokollstil verfasste Schilderung einer verdeckten Aktion: Ein Atomkraftwerk soll auf österreichischem Boden aufgesperrt werden. Der zweite Preis (3.500 Euro) erging an die deutsche Schriftstellerin Karosh Taha für Gulistan, eine sprachgewaltige Auseinandersetzung mit der Diktatur Saddam Husseins. Weitere Preise wurden Markus Köhle und Lukas Meschik zuerkannt. Insgesamt waren 334 Texte zum Thema "Aufbruch" eingereicht worden.
Neun Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und Slowenien hatten es ins Finale geschafft und präsentierten vergangenes Wochenende im Stift ihre Werke in öffentlichen Lesungen vor Publikum und einer fünfköpfigen Fachjury. (APA, 27.10.2026)
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