Maischberger unterbricht AfD-Mann: „Sie haben ein bisschen einen Sprung in der Platte“
Stand: 19.08.2026, 13:50 Uhr
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AfD-Politiker Baumann muss bei Maischberger Aussagen seiner Partei verteidigen – bis die Moderatorin ihn mit einem Satz stoppt.
Berlin – Bei der ARD-Sendung „Maischberger“ geriet AfD-Politiker Bernd Baumann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, unter Druck. Moderatorin Sandra Maischberger konfrontierte ihn mit einer Reihe von Aussagen aus den eigenen Reihen: Björn Höckes Behauptung, nur Ostdeutsche seien „echte Deutsche“, eine Wahlkampfveranstaltung, auf der die DDR-Hymne angestimmt wurde, sowie eine Äußerung eines Kabarettisten, die als Attentatsfantasie gegen Bundeskanzler Friedrich Merz gewertet werden kann. Baumann versuchte, die Vorfälle herunterzuspielen – und lenkte das Gespräch immer wieder auf Schulpolitik, Homeschooling und Haushaltspläne. Nach mehrfacher Wiederholung derselben Thesen unterbrach die Moderatorin schließlich den Wortschwall des Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD. Die Szene im Video.
CDU-Mann dreht Baumans Argument einfach um
Neben Baumann saß Nathanael Liminski, nordrhein-westfälischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und CDU-Politiker. Liminski machte im Verlauf der Sendung deutlich, wie wenig er von der AfD-Position hält und legte dabei einen zentralen Widerspruch in Baumans Argumentation offen, der die Diskussion merklich verschärfte. Die AfD behauptet, durch die Abschaffung sogenannter „linksgrüner Projekte“ massiv sparen zu können. Ökonomen rechnen jedoch vor: Setzt die Partei ihre bezifferbaren Wahlversprechen um und verzichtet zugleich auf neue Schulden, klafft im Haushalt jährlich eine Lücke von mindestens 2,2 Milliarden Euro. Was Maischberger und Liminski Baumann antworteten, zeigt das Video.