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Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben ein Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Richtet sich dieses Bündnis gegen den Iran? Und: Wie fair ist die Landarztquote?
Aus der Serie: Was jetzt?
- August 2026, 6:00 Uhr
Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen ein neues Militärbündnis geschlossen. Im islamischen Wallfahrtsort Mekka unterzeichneten der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman und der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif das Abkommen. Wenn in Zukunft eines der drei Länder angegriffen wird, soll das als Angriff auf alle drei gelten. Neben geplanten Technologietransfers und dem Austausch von Geheimdienstinformationen bleiben viele Details zur genauen Ausgestaltung des Bündnisses jedoch unbekannt. Saudi-Arabien und Pakistan hatten bereits im letzten Jahr einen bilateralen Pakt geschlossen, die Türkei ist Mitglied der Nato. Im Podcast erklärt ZEIT-Journalist Omid Rezaee, was die am Mekka-Bündnis beteiligten Länder verbindet und welches Signal das Abkommen an die Region sendet.
Wer kein Spitzenabi hat, kann seit 2019 über die sogenannte Landarztquote trotzdem Medizin studieren. In elf Bundesländern werden inzwischen bis zu zehn Prozent der Medizinstudienplätze über dieses Modell vergeben, zwei weitere Bundesländer wollen im Herbst dazukommen. Wer über die Quote einen Studienplatz bekommt, verpflichtet sich, nach der Ausbildung zehn Jahre lang als Hausarzt oder Hausärztin in einer unterversorgten ländlichen Region zu arbeiten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Dagegen gibt es mittlerweile bundesweit 28 Klagen von Medizinstudierenden. Kaja Klapsa aus dem Politikressort hat einen der Kläger getroffen und berichtet im Podcast, warum er gegen das Programm klagt und was aus juristischer Sicht für ihn spricht.
Und sonst so? Fünf Tipps, um bei der Sonnenfinsternis nicht im Dunkeln zu tappen.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer und Constanze Kainz
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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