Möglicherweise freilaufender Puma in Wald bei München

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Möglicherweise freilaufender Puma in Wald bei München

Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen. Es gibt noch keine Hinweise, woher das Tier stammen könnte

Nahaufnahme eines blau blinkenden Polizei-Blaulichts. Im Hintergrund sind verschwommene Notfalllichter und eine dunkle Szenerie zu erkennen.
Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich bei dem freilaufenden Tier um einen Puma handeln.

München – In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise eine freilaufende Raubkatze unterwegs. "Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding am Mittwoch. Laut der Kreisbehörde ist die mutmaßliche Raubkatze im Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding gesichtet worden. Dies liegt wenige Kilometer vom Flughafen entfernt. Woher das Tier stammen könnte, ist nach Angaben der Pressesprecherin völlig unklar.

Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region. Zunächst war noch nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen die Behörden planen und ob es eventuell eine Suchaktion geben soll. Von dem Tier gebe es eine Aufnahme, vorläufig könne diese aber nicht veröffentlicht werden, sagte die Kreissprecherin. Die Polizei berichtete, dass sie über die Sichtung informiert sei. Nähere Informationen lägen aber nicht vor, meinte eine Polizeisprecherin.

Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden. Die Menschen in der Region wurden aufgerufen, Hunde nicht frei laufen zu lassen. "Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen", informierte das Landratsamt auf Facebook. (APA, 7.10.2026)

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