Mutter von Corinna war gegen Beziehung zu Michael Schumacher: „Guck‘ Dir den Schumacher an!“

Stand: 24.09.2026, 22:15 Uhr

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Eine neue Netflix-Doku enthüllt intime Details aus Corinnas Privatleben. Ihre Mutter hielt von Michael Schumacher zunächst gar nichts.

Kerpen – Fast hätte es eine der größten Liebesgeschichten des Motorsports nie gegeben. Corinna Schumacher, Ehefrau der Formel-1-Legende Michael Schumacher, gewährt in einer neuen Netflix-Produktion ungewohnt tiefe Einblicke in ihr Privatleben – und spricht dabei über ein Kapitel, das bislang kaum jemand kannte. Die Doku „Schumacher ‚94 – Die Geburt einer Legende“ feiert am 2. Oktober 2026 weltweit Premiere und dürfte Fans der Schumacher-Familie in Atem halten.

Michael Schumacher und seine Frau Corinna.

Michael Schumacher und seine Frau Corinna. © Juanjo Martin/dpa

In dem 105 Minuten langen Film kommen zahlreiche Weggefährten des siebenfachen Weltmeisters zu Wort: Ex-Manager Willi Weber, RTL-Moderator Kai Ebel und Schumis damaliger Teamchef Flavio Briatore erinnern sich an eine der dramatischsten Formel-1-Saisons der Geschichte. Doch es ist Corinna, die mit ihren persönlichen Schilderungen für die stärksten Momente sorgt – und dabei eine Anekdote preisgibt, die selbst eingefleischte Schumi-Fans überraschen dürfte.

Corinna Schumacher: Mutter gegen Michael – Go-Kart als Streitpunkt

Denn fast wäre es nie so weit gekommen. Corinnas Mutter stand der aufkeimenden Romanze mit dem jungen Rennfahrer aus Kerpen von Anfang an skeptisch gegenüber – und das aus einem sehr konkreten Grund. „Meine Mutter war da voll dagegen“, sagt Corinna laut Bild in der Doku. „Michael war ja immer auf der Go-Kart-Strecke und hat eigentlich immer andere rausgeschubst.“

„Meine Mutter hat immer gesagt: ‚Guck‘ Dir den Schumacher an! Selber haben sie eine Go-Kart-Bahn zuhause, da schmeißen sie jeden raus, der irgendwas falsch macht, und jetzt schmeißt der die Leute raus!‘ Meine Mutter hat dann gesagt: ‚Der Schumacher, der Schumacher.‘“ Worte, über die Corinna heute offenkundig schmunzeln kann.

Was die Geschichte noch pikanter macht: Als Michael Schumacher und Corinna sich kennenlernten, war sie noch mit seinem Formel-3-Rivalen Heinz-Harald Frentzen liiert. Ende der Achtzigerjahre waren die beiden ein Paar – ausgerechnet in jener Zeit, als Frentzen und Schumacher gemeinsam in die Formel 3 aufstiegen.

Erst als Frentzen mangels Cockpit nach Japan wechseln musste, entwickelte sich zwischen Corinna und Michael eine Beziehung. Böses Blut gab es zwischen den Rivalen deswegen offenbar nicht: „Ich hab‘ schon früh gemerkt, dass er eigentlich nur einen Blick für Corinna hatte. Heute weiß ich, dass sie perfekt zusammenpassen“, sagte Frentzen im Jahr 2000 rückblickend.

Dass die Mutter letztlich eines Besseren belehrt wurde, steht außer Frage. Am 1. August 1995 heirateten Corinna und Michael Schumacher. Corinna beschreibt in der Doku, wie sehr sie Michaels Karriere emotional mitgetragen hat: „Mein Herz fährt mit, wenn er gewinnt. Und auch, wenn er verliert. Mein Herz ist immer dabei“, so die 57-Jährige.

Netflix-Doku Schumacher 94: Liebe, Tränen und der Song, der alles auslöst

Besonders berührend: Paula Abduls „Rush Rush“ war einst die Hymne ihrer frühen Liebe. Heute bringt das Lied Corinna Schumacher noch immer zum Weinen: „Das war damals unser Song. Wenn ich ihn heute höre, wenn ich im Auto bin, weine ich vor mich hin.“ (ck)