Publiziert21. Juli 2026, 13:25
Interlaken BENach Badeunfall: 19-Jähriger tot in der Aare gefunden
Nach einer mehrtägigen Suchaktion haben Einsatzkräfte am Sonntagmorgen in Interlaken einen seit einer Woche vermissten Schwimmer tot aus der Aare geborgen. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus.


Darum gehts
- Ein 19-jähriger Pole ist nach einem Badeunfall tot in der Aare bei Interlaken geborgen worden.
- Der Mann galt seit Dienstagabend als vermisst, nachdem er von der Beaurivage-Brücke in die Aare gesprungen war.
- Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit von einem Unfall aus.
Ein seit Dienstagabend in der Aare bei Interlaken vermisster Mann ist nach einer mehrtägigen Suchaktion tot aufgefunden worden. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, entdeckten Einsatzkräfte den leblosen 19-jährigen polnischen Staatsangehörigen am Sonntagmorgen im Bereich der Kanalpromenade.
Der Mann war am Dienstag vor einer Woche kurz nach 20.50 Uhr als vermisst gemeldet worden. Nach ersten Erkenntnissen sprang er von der Beaurivage-Brücke in die Aare. Er tauchte nach dem Sprung zunächst noch kurz an der Wasseroberfläche auf, verschwand danach jedoch im Fluss.
Rega war auch im Einsatz
Unmittelbar nach der Vermisstmeldung leitete die Kantonspolizei Bern eine umfangreiche Suchaktion ein. Daran beteiligt waren unter anderem ein Helikopter der Rega sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Bödeli. Die Suche blieb zunächst erfolglos.
Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Nach aktuellem Kenntnisstand gehen die Behörden von einem Unfall aus.
Japaner stirbt am Sonntag in der Aare
Ebenfalls zu einem tödlichen Unfall kam es am Sonntag in der Aare bei Bern. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Männer kurz nach 13.25 Uhr auf Höhe des Engehalde-Stauwehrstegs mit Stand-up-Paddles auf der Aare unterwegs, als einer von ihnen in Schwierigkeiten geriet. Der zweite Mann wollte ihm zu Hilfe kommen, wurde dabei jedoch ebenfalls von der starken Strömung erfasst. Beide gingen zeitweise unter Wasser.
Einem der Männer gelang es, sich selbst ans Ufer zu retten. Der andere wurde auf Höhe des Felsenauviadukts von Passanten leblos aus der Aare geborgen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten Drittpersonen Erste Hilfe. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmassnahmen konnte der Mann nicht mehr gerettet werden und verstarb noch vor Ort.
Beim Opfer handelt es sich um einen 61-jährigen japanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Bern. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
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