Dank an Ehefrau Karina: Gottschalk über Kampf gegen Krebs

Nach OPs und Bestrahlung: Gottschalk spricht über seinen Weg durch die Krankheit

Stand: 19.07.2026, 14:14 Uhr

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Monatelang war es still um Thomas Gottschalk, nachdem er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte. Nun hat sich der Entertainer mit einem Video an seine Fans gewandt – und berichtet, die Ärzte hätten ihm „momentan krebsfrei“ attestiert.

TV-Legende Thomas Gottschalk hat sich nach Monaten Funkstille mit einer persönlichen Videobotschaft auf Instagram zurückgemeldet – und erstmals ausführlicher über seine Krebserkrankung gesprochen. „Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei“, sagt der 76-Jährige. Gleichzeitig betont er, dass dies keine endgültige Entwarnung sei. Er nehme „voll Hoffnung“ an einer Versuchsreihe der Universität Greifswald teil, bei der er insgesamt zwölf Immuntherapie-Impfungen gegen den Krebs erhalten soll, acht davon bereits hinter sich.
Gottschalk erinnert daran, dass er seine Diagnose Ende des vergangenen Jahres öffentlich machte, nachdem Auftritte bei Preisverleihungen für Irritationen gesorgt hatten. Anschließend verabschiedete er sich von der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ – und damit vorerst von der großen TV-Bühne.

Im Video wirkt Gottschalk gefasst, zuversichtlich und deutlich erholter als bei seinen letzten öffentlichen Auftritten. Er richtet sich „mit einem kleinen Update“ an seine Fans und erzählt von den vergangenen Monaten, in denen er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Kraft gefunden habe er unter anderem beim Gärtnern im eigenen Garten, bei einer Reise mit Ehefrau Karina nach Paris und bei einer Reha an den Osterseen nahe des Starnberger Sees. „Ich kam als kaputter Mensch und bin als gesunder Mensch wieder gegangen“, fasst er diese Zeit zusammen.
Parallel berichtet er von vorsichtigem Wiedereinstieg in den Alltag: Krafttraining mit Personal Trainer, Spaziergänge, Schwimmen – und kleine Übungen zur Koordination. Auf die Bühne will er frühestens im Herbst zurückkehren, „danach schauen wir mal, was die Gesundheit macht“.