Ndiaye-Leihe offiziell abgelaufen – bleibt das Talent dennoch?
Stand: 18.07.2026, 12:34 Uhr
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Bara Ndiaye soll auch künftig für den FC Bayern spielen. Doch obwohl seine Leihe längst beendet ist, lässt die offizielle Verpflichtung weiter auf sich warten.
München – Eigentlich schien alles nur noch Formsache zu sein. Bara Ndiaye überzeugte während seiner Leihe beim FC Bayern, feierte anschließend sogar sein WM-Debüt für Senegal und soll auch in der kommenden Saison für die Münchner spielen. Doch obwohl die Leihe bereits vor mehr als zwei Wochen endete, wartet der Rekordmeister weiterhin mit der offiziellen Verkündung des festen Transfers.

Der 18-jährige Mittelfeldspieler war im vergangenen Winter auf Wunsch von Trainer Vincent Kompany von den Gambinos Stars aus Gambia nach München gekommen. In der Rückrunde sammelte Ndiaye vier Einsätze bei den Profis und empfahl sich damit für weitere Aufgaben. Mit seiner Nominierung für die WM 2026 setzte der Youngster seine beeindruckende Entwicklung fort und kam beim Achtelfinal-Aus gegen Belgien sogar zu einem Kurzeinsatz.
FC Bayern arbeitet wohl an Ndiaye-Verpflichtung
Dass der Wechsel bislang nicht abgeschlossen ist, hat offenbar mehrere Gründe. Laut Sky laufen weiterhin Gespräche über die Ablöse, an denen auch der MLS-Klub Los Angeles FC beteiligt sein soll. Hintergrund ist die gemeinsame Beteiligung von Bayern und LAFC an Red&Gold Football, dem Mehrheitsgesellschafter der Gambinos Group, zu der Ndiayes Ausbildungsverein gehört.
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Zudem soll es offene Fragen rund um die Berater-Konstellation des Spielers geben. Gleichzeitig sollen inzwischen weitere Vereine Interesse am Senegalesen zeigen. Trotz der Verzögerung deutet derzeit vieles darauf hin, dass der Transfer in den kommenden Tagen abgeschlossen wird. Dem Vernehmen nach möchte auch Ndiaye selbst seine Zukunft beim FC Bayern fortsetzen. Pünktlich zum Start der Saisonvorbereitung wäre eine schnelle Einigung daher im Interesse aller Beteiligten.
Sportlich scheint der Plan in München ohnehin bereits zu stehen. Ndiaye ist nach aktuellem Stand wohl als zusätzliche Option im defensiven Mittelfeld hinter Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof eingeplant. Nach den Abgängen von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro sind im Zentrum Plätze frei geworden, auch wenn ein weiterer externer Neuzugang nicht ausgeschlossen ist.
Dass die Verantwortlichen dem Senegalesen einiges zutrauen, zeigte sich bereits im Frühjahr. Damals adelte Goretzka den Youngster als „brutales Talent“ und lobte zugleich dessen Charakter. Sollte der Wechsel nun wie erwartet über die Bühne gehen, dürfte Ndiaye in der neuen Saison die nächste Chance erhalten, dieses Potenzial auch dauerhaft im Bayern-Trikot unter Beweis zu stellen. (brg)