Stand: 20.08.2026, 21:20 Uhr
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Markus Eberl ist seit dieser Saison Coach beim SV Marzling. Am Freitag steht gegen Hörgertshausen sein erstes Heimspiel an.
Marzling – Die Kreisklasse 3 hat zum Saisonstart viele neue Gesichter bekommen – mit Aufsteigern, einem Absteiger, einem Umsteiger und mehreren neuen Trainern im Bestand. Reichlich unbekannt im Landkreis Freising ist Markus Eberl, der am Freitag (19.30 Uhr) mit seiner Mannschaft auf den SV Hörgertshausen trifft. Auch der Gegner hat mit Helmut Atzmüller einen neuen Übungsleiter an der Seitenlinie.
In der Rückrunde der vergangenen Saison waren die Marzlinger länger auf Trainersuche. Und die begann schön langsam, ziemlich zäh zu werden. Christian Apold wurde zum neuen Fußball-Abteilungsleiter gewählt und der stieß eher zufällig auf Markus Eberl. Apold und der ehemalige Spielertrainer des FC Schweitenkirchen waren schon Gegenspieler auf dem Platz. Und nun sah der Marzlinger Neu-Funktionär den Coach, der nach zweieinhalb Jahren beim TSV Rohrbach in der Bezirksliga bereit für Neues war.
Markus Eberl hatte sich zum Ende seiner eineinhalb Jahre Pause einiges angehört. „Ich wollte in meinem Heimatlandkreis Pfaffenhofen nichts mehr machen“, sagt der in Wolnzach lebende Fußballtrainer. Lange sah es nach einem Engagement im Landkreis Kelheim aus, aber dann kam Christian Apold auf ihn zu. „Und das hat dann richtig gut zusammengepasst“, sagt Eberl.
Er selbst hat nicht nach einer bestimmten Liga gesucht, sondern nach einem Verein mit Potenzial. Der Wolnzacher ist begeistert von den Marzlinger Möglichkeiten, die ja auch einen Kunstrasenplatz umfassen. „Das Gelände in Marzling hat Bezirksliga-Niveau“, lautet sein Urteil.
Und auch sportlich steht dem neuen Mann an der Seitenlinie eine Mannschaft mit Potenzial zur Verfügung. Markus Eberl hatte in der Vorbereitung immer 15 bis 19 Spieler im Training und spricht von einer „sehr guten Basis“. Dabei sind Kicker wie der Student Tom Spielvogel noch gar nicht da. Der Trainer spricht bei seinem Saisonziel nicht von einem Tabellenplatz, sondern von Fortschritten. Er will viele Spieler im Training haben und genießt deren Willen zur Weiterentwicklung: „Die Spieler wollen klare Vorgaben.“ Mit dem Ball habe man schon Qualität, aber im defensiven Verhalten könne die Marzlinger Truppe noch zulegen.
Mit dem 1:1-Start in Gammelsdorf war Eberl zufrieden, auch wenn über die 90 Minuten mehr als der Punkt drin gewesen sei. Nun im Heimspiel gegen den Vorjahresdritten SV Hörgertshausen verspricht er sich einen echten Härtetest. Und dann freut sich der neue Coach auf ein Schmankerl im Pokal. Denn am kommenden Dienstag empfangen die Marzlinger – voraussichtlicher Spielbeginn: 19.30 Uhr – den Bezirksligisten TSV Allershausen. „Für uns ist das ein Bonusspiel“, sagt Eberl, „aber auch da werden wir versuchen, zu gewinnen.“