Dieser Neuzugang soll bei Eintracht Frankfurt eine besondere Lücke schließen

Neuer Verteidiger soll in die Fußstapfen zweier Abwehr-Ikonen treten

Stand: 28.07.2026, 19:34 Uhr

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Eintracht Frankfurt hat mit Otavio einen wichtigen Neuzugang für die Defensive vorgestellt. Der Innenverteidiger soll zwei SGE-Größen beerben.

Frankfurt – Der Beginn der neuen Saison rückt mit großen Schritten näher. Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche bastelt weiter mit viel Elan am Kader für die kommenden Aufgaben. Jüngst stellte die SGE mit Otavio ihren nächsten Neuzugang vor. Der 20-jährige Innenverteidiger wurde für 4,5 Millionen Euro von Estrela Amadora aus Portugal verpflichtet.

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Der junge Brasilianer steht zwar noch am Anfang seiner Karriere, in der Mainmetropole wird ihm trotzdem einiges zugetraut. Aufgrund seines Spielerprofils – dynamisch, schnell, groß – hoffen viele Frankfurter auf einen echten Nachfolger der Abwehr-Legenden Evan Ndicka und Tuta. Während Ersterer bereits 2023 in Richtung AS Rom abwanderte, wechselte Tuta im Sommer 2025 nach Katar zu Al-Duhail.

SGE-Neuzugang Otavio soll Tuta und Ndicka beerben

Krösche hofft, in Otavio den nächsten Verteidiger gefunden zu haben, der auf lange Sicht eine Identifikationsfigur in der Defensive werden kann. „Er bringt viel mit, ist groß, ist schnell, ist Linksfuß. Er ist sehr flexibel und kann sowohl Innenverteidiger als auch Außenverteidiger spielen. Er hat gute physische Voraussetzungen und passt sehr, sehr gut zu uns“, sagte Krösche und erklärte, den Youngster schon länger im Visier gehabt zu haben.

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Otavio selbst freute sich, mit seinem Wechsel zu den Adlern den Schritt zu einem „riesigen Klub“ zu gehen. „Ich weiß, dass die Eintracht ein Klub mit einem sehr großen Namen ist. Ein Klub, der stark auf junge Spieler setzt und immer darum kämpft, alles zu gewinnen“, sagte der Verteidiger und kündigte an: „Wo auch immer der Trainer mich braucht, werde ich bereit sein. Ich bin zweikampfstark. Ich bin ein aggressiver Spieler bei Kopfballduellen und am Boden. Dazu bin ich ein Spieler mit guter Passqualität.“

Otavio unterschrieb in Frankfurt einen Fünfjahresvertrag bis 2031 – ein Testament der großen Pläne auf beiden Seiten. Sein Pflichtspieldebüt könnte das Talent am 21. August geben, dann ist die SGE in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen St. Tönis gefordert. Eine Woche später steigt der Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin.

Im Trainingslager, das die Eintracht derzeit in Grassau absolviert, ist Otavio derweil noch nicht angekommen. Das Problem: Otavio hat noch keine Arbeitsgenehmigung in Deutschland, weiß Absolut-Eintracht-Reporter Christopher Michel. Um jene zu erlangen, muss er zunächst noch einmal nach Lissabon reisen, um einige notwendige Dokumente zu unterschreiben.