Stand: 06.08.2026, 06:11 Uhr
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Die Turnerschaft Ober-Roden veranstaltet in der letzten Ferienwoche ihr Sommercamp für Nachwuchsfußballer. Wegen der Hitze wurden Wasserspiele und Seifenrutschbahn vorgezogen.
Ober-Roden – 78 Kinder machen in dieser Woche beim Sommercamp der Turnerschaft mit. Sämtliche jüngeren Jugendfußball-Jahrgänge des Vereins (2021 bis 2014), von den G- bis zu den D-Junioren, sind mit dabei. Neben viel Spaß am Spiel nutzen die Mannschaften das Camp auch zur Saisonvorbereitung. Das Programm wurde natürlich an die Hitze angepasst.
Das Hauptziel der Woche ist klar definiert: „Wichtig ist für uns einfach, dass die Kinder hier mit einem Strahlen rausgehen“, sagt Campleiter Bastian Neumann. „Das haben wir die letzten 20 Jahre eigentlich immer geschafft.“ So lange gibt es das Camp bereits, jeweils in der letzten Woche der großen Ferien. Das Camp sei immer wieder ein tolles Gemeinschaftserlebnis, berichtet Neumann, der bei der TS auch Trainer der ersten Mannschaft und Sportlicher Leiter ist und das Camp seit der ersten Auflage leitet.

In den vergangenen Jahren waren es jeweils um die 100 Teilnehmer, diesmal sind es etwas weniger. Dies tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Vorfreude auf die Camptage ist unverkennbar, wenn die Jungs und Mädchen mit allen Betreuern ihren morgendlichen Kreis bilden, die Frage „Habt Ihr Bock auf Fußball?“ klar und äußerst lautstark positiv beantworten und sich auch mit dem an den Vereinsfarben orientierenden Schlachtruf „We are red, we are white, we are TS-Dynamite“ zu Wort melden. Danach geht es zum Training. Der Hauptplatz, der Kunstrasenplatz sowie das Minispielfeld werden von den Kindern genutzt.
16 Betreuer bringen Abwechslung
Die Nachwuchsfußballer trainieren in ihren Mannschaften. Vom altersgerechten und fußballspezifischen Training, bis hin zur Bewegungsschulung arbeiteten die Trainer mit ihren Teams an der Grundlage für die kommende Saison. Ein 16-köpfiges Trainer- und Betreuerteam sorgt für abwechslungsreiche Einheiten. Viel Lob gibt es auch für das dreiköpfige Küchenteam um Isabel Martiner. Zum Mittagessen kommen die Kinder in Schichten. Dazu gibt es auch Sportlerverpflegung in den Pausen.
Während die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte laut Vorhersage sinken sollen und sich damit in Richtung „optimales Sommercampwetter“ bewegen, gab es an den ersten Camptagen teilweise über 35 Grad. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir so hohe Temperaturen haben“, blickt Bastian Neumann auf die 20-jährige Camp-Historie zurück. Die Trainer achten in diesem Jahr daher ganz besonders auf regelmäßige Trinkpausen. Die Spaß- und Wasserspiele, sonst tendenziell eher in der zweiten Wochenhälfte im Programm, wurden vorgezogen. Die berühmte Seifenrutschbahn erfreut sich besonders großer Beliebtheit.

Auch das TSO-Fußball-Abzeichen, bei dem die körperliche Belastung nicht so groß ist, steht früher auf dem Wochenplan. Zum „Prüfungsprogramm“ zählten unter anderem die Disziplinen „Flankengott“, „Ronaldo-Challenge“ und „Flinker Dribbler“. Es gibt längere Mittagspausen, die Kinder können sich auch mal in die kühlen Kabinen zurückziehen.
Die Helfer sind teilweise schon ab 7 Uhr auf dem Sportplatz, um die Tage vorzubereiten. Die Kinder trudeln dann ab halb neun ein. Die Camptage dauern bis 15 Uhr. Für diesen Freitag sind dann „nur“ noch 25 Grad vorhergesagt. Das passt perfekt für den Abschluss der Campwoche.
Beim „Game of Champions“ spielen die Gewinner des TSO-Fußball-Abzeichens, die sogenannten „Fußball-Abzeichen-Champions“, gegen die „Sommer-Camp-Allstars“, die von den Trainern ausgewählt wurden. (Sascha Eyßen)