Patti Smith versteckt sich vor Papst Leo – und setzt sofort klare Ansage

Stand: 09.10.2026, 20:48 Uhr

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Eine Tür geht plötzlich auf – und US-Musikerin Patti Smith versteckt sich vor dem Papst. Wie es zu der überraschenden Begegnung kam, hat sie nun in einer Late-Night-Show erklärt.

New York – Sängerin Patti Smith hat sich erschrocken hinter einer Tür vor Papst Leo XIV. versteckt. Das berichtete die 79 Jahre alte Punkrockerin in der am Freitag ausgestrahlten Folge der Late-Night-Show von Jimmy Fallon.

Artikel der KNA

Dieser Beitrag stammt von der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

In einem bei Instagram vorab veröffentlichten Videoclip schildert Smith, sie sei Ende Juli mit einigen Leuten im Vatikan gewesen und von einem Raum in den nächsten gegangen: „Ich dachte, ich würde in einen leeren Raum gehen, und öffnete die Tür – und er stand dort, und sagte: ‚Hi‘. Und ich sagte ‚Whoa!‘ und habe mich hinter der Tür versteckt.“

Auf die ungläubige Nachfrage des Moderators bestätigte Smith, sie habe nicht erwartet, den Papst dort zu sehen. Weiter erklärte die Sängerin, sie sei am Ende dennoch „richtig glücklich“ gewesen. Papst Leo sei „so stark und hat so viel Mitgefühl für die ganze Welt – man verspürt ein Gefühl der Hoffnung“, sagte sie.

„Ich konvertiere nicht“

Sie habe mit Papst Leo nicht über Religion, sondern über die Schwierigkeiten von jungen Leuten auf der ganzen Welt gesprochen. „Man spürt eine Art gemeinsamer Spiritualität, aber ich habe keine Religiosität, kein Dogma oder Ähnliches wahrgenommen“, ergänzte sie.

Papst Leo XIV. empfängt die Sängerin Patti Smith.

Stammen beide aus Chicago, unterstützen aber verschiedene Baseball-Teams: Papst Leo XIV. und Punksängerin Patti Smith. © Vatican Media/KNA

Außerdem hätten sie über Baseball gesprochen. Schließlich stammten sie beide aus Chicago – „Ich mag die Cubs, er die White Sox“. Zum Abschied habe sie ihm gesagt: „Ich konvertiere nicht – selbst nicht für Sie.“ Leo XIV. hatte Patti Smith Ende Juli in Privataudienz empfangen.

Die 79-Jährige gehört nach eigenen Angaben keiner Religionsgemeinschaft an, ist aber seit vielen Jahren mit dem Vatikan verbunden. Für dessen diesjährigen Biennalepavillon in Venedig sang sie ein langes Mariengebet ein. Die Pionierin der amerikanischen Punk-Bewegung und Lyrikerin trat bereits bei einem der traditionellen Weihnachtskonzerte im Vatikan auf. 2013 begegnete sie Papst Franziskus am Rande einer Generalaudienz.